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Alle Bilder zum neuen Kunstwerk im Wiler Sportpark

Auf der Plattform zwischen dem Wiler Hallenbad und dem Eishallenkubus münden zwei Handläufe in Video-Screens. Geschaffen hat die «Kunst am Bau» der Thurgauer Christoph Rütimann.
Christoph Heer
Christoph Rütimann erklärt seine Installation (Bilder: Christoph Heer)
5 Bilder

Sportpark Installation

Der Wettbewerb für «Kunst am Bau im Sportpark Bergholz» war gar international ausgeschrieben worden. Ziel dieses Wettbewerbs war es, einen künstlerischen Bezug zum Thema des Sportparks und seiner Architektur herzustellen. Stadtrat Daniel Stutz sagt:

«In einer ersten Runde sind 56 Eingaben von Kunstschaffenden aus der Schweiz, Österreich und Deutschland eingegangen. Davon wurden von der elfköpfigen Jury sechs Kunstschaffende zur Ausarbeitung ihrer künstlerischen Intervention eingeladen»

Er eröffnete am Mittwochabend die Einweihung der Kunst am Bau. In Christoph Rütimanns Projekt «Handlauf Sportpark Bergholz» wurde schliesslich ein Siegerprojekt erkoren, das von einem viel beachteten und ebenso mehrfach ausgezeichneten Künstler stammt. Als Multimediakünstler hat sich der 1955 geborene und heute im thurgauischen Müllheim wohnhafte Rütimann einen Namen gemacht – und das weltweit.

Handläufe verbinden und begleiten

Christoph Rütimann kann stolz sein auf sein Projekt; einem Werk für die Stadt Wil, wobei es keine Liebe auf den ersten Blick war. «Nach meiner ersten Begutachtung hier vor Ort, überkam mich ein eher kühles Gefühl, was den Sportpark betraf. Zudem handelt es sich um ein enorm grosses Objekt, da waren die Wettbewerbsteilnehmer schon gefordert», gestand der Thurgauer Künstler an der Einweihung.

Doch schnell verwandelte sich die Distanz in Faszination. Christoph Rütimann sagt, dass ihn der Handlauf zwischen dem Hallenbad und dem Eishallenkubus begeistert.

«An diesem wird wieder einmal klar, dass Handläufe verbindend, begleitend und erschliessend sind. Ganze Umgebungen, Städte oder wie hier ein grosser Sportpark werden so in sich verbunden.»

Ungeahnte und unbekannte Einblicke

Das Siegerprojekt zieht vielschichtig alle Anlagenteile sowie deren Benutzer hinein in eine Polarität von Warm und Kalt. Christoph Rütimann bezeichnet Hallenbad und Eishalle gar als zwei Energiekörper, die unten herum miteinander und oben herum jedoch nur visuell verbunden sind.

Energiekreisläufe,Architekturelemente, Nutzenverhalten oder Sportbewegungen werden nun eindrücklich porträtiert. Die Installation weist eine sehr grosse Visibilität auf und veranschaulicht dem Betrachter an den zwei Bildschirmen ungeahnte und unbekannte Einblicke in das «Objekt» Sportpark Bergholz.

Rasante Videofahrt

Zwei Monitore, welche auf Sonnenlichtstärke reagieren können, sind bündig in der Fassade von Eishalle und Hallenbad versenkt. Die Bildflächen schliessen direkt am Geländer, der dazwischen liegenden Plattform, an, sodass eine reale Situation in eine rasante Videofahrt durch den Sportpark mündet.

Die Aufnahmesequenzen in dem jetzt laufenden Videoclip wurden unter anderem auf Handläufen, Becken- und Dachrändern oder auf dem Eis aufgenommen.

Das Wiler Stadtparlament hatte für den ganzen Ablauf des Wettbewerbs bis zur Realisation des Siegerprojektes einen Kredit von 150000 Franken genehmigt. Dieser Kostenrahmen sei eingehalten worden, sagte Stadtrat Daniel Stutz.

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