Alle Ämter sind gut besetzt

Die Hauptversammlung der CVP Niederbüren stand erstmals unter der Leitung des neuen Präsidenten Niklaus Hollenstein.

Zita Meienhofer
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NIEDERBÜREN. Während 15 Jahren stand bei der CVP Niederbüren Richard Holenstein an vorderster Front. Im November trat er zurück. Erstmals nun lag es an Niklaus Hollenstein, durch die Hauptversammlung der Ortspartei zu führen. Rund 20 Mitglieder wollten sich über die neusten Entwicklungen in der Parteienlandschaft orientieren lassen. Rückblickend schaute die Parteileitung auf ein intensives Jahr zurück, dies vor allem wegen der Kommunalwahlen vom vergangenen Herbst. Niklaus Hollenstein zeigte sich erfreut, dass – unabhängig der Parteizugehörigkeit – für alle zu besetzenden Ämter «fähige Kandidaten» gefunden werden konnten.

Armee garantiert Sicherheit

Wichtige Geschäfte standen diesmal an der Hauptversammlung nicht an, im Vorstand gab es auch keine Veränderungen. Somit werden unter der Führung von Niklaus Hollenstein für die Geschicke der Ortspartei weiterhin Pius Jung, Hans Linder, Josef Stillhart, Mike Jaeger und Armin Städler zuständig sein.

Im Anschluss an die HV warb Ex-Brigadier Hans-Peter Wüthrich aus Matzingen für ein Nein zur Wehrpflicht-Abschaffung, und für ein Ja zum Epidemiengesetz setzte sich der Gossauer Arzt Bruno Damann ein. «Diese Abstimmung hat eine grössere Bedeutung als nur die Wehrpflicht, es geht um die Abschaffung des Erfolgsmodells Schweiz», sagte Wüthrich. Eingepackt in diesem Erfolgsmodell sei der Punkt «Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Landes». «Die Sicherheit garantiert der Sicherheitsverbund und einer der sieben Pfeiler dieses Verbundes ist die Armee.» Mit der Aufhebung der Wehrpflicht werde die Armee geschwächt, denn eine freiwillige Milizarmee funktioniere nicht. Die Mitglieder der CVP Niederbüren schienen einer Meinung mit dem Referenten zu sein. Kritische Fragen wurden jedenfalls keine gestellt.

Kritischer standen einige Parteimitglieder der Revision des Epidemiengesetzes gegenüber. Sie taten dies dem Referenten auch kund. Bruno Damann, Allgemeinmediziner und Kantonsrat, beurteilt das jetzige Epidemiengesetz aus dem Jahre 1970 als veraltet.

Besserer Schutz

Mit dem neuen Gesetz werde die Bevölkerung besser vor Infektionskrankheiten geschützt, sagte Damann. Er wies darauf hin, dass das revidierte Gesetz nicht zum Impfen zwinge, sondern nur Personen, die eine Gefahr darstellen, geimpft werden müssen. Zu diesen Personen zählt er das Personal in Spitälern und Heimen. Ebenso gehe es darum, dass der zunehmenden Resistenz von Antibiotika entgegengewirkt werden könne.

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