ALGETSHAUSEN: Ein Paradies für Kinder

Zum zweiten Mal verwandelt der Verein Bambolo den Rüteliwald in ein Tollhaus. An jedem Nachmittag der letzten Sommerferienwoche können Kinder das vielfältige Angebot nutzen.

Yves Weibel
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Rund 120 Kinder spazieren die 15 Minuten vom Treffpunkt in Algetshausen zum Feriendorf Bambolo. (Bilder: Yves Weibel)

Rund 120 Kinder spazieren die 15 Minuten vom Treffpunkt in Algetshausen zum Feriendorf Bambolo. (Bilder: Yves Weibel)

Yves Weibel

yves.weibel@wilerzeitung.ch

Über 100 Kinder warten gespannt auf den Start des Feriendorfes Bambolo. Die Vorfreude steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Die Helferinnen und Helfer verteilen Bändel und bedienen Kurzentschlossene an der Tageskasse. Es ist ein emsiges Gewusel auf dem Areal der Firma Thyssenkrupp in Algetshausen.

Pünktlich um 13.30 Uhr geht es los. Die Kinder bekommen von einem Helfer die letzten Informationen. Anschliessend geht es gemeinsam zum Waldstück, wo das Feriendorf zu Spiel und Spass einlädt. Dort angekommen, begrüsst Manuela Trunz die Teilnehmenden. Sie erklärt, welche Aktivitäten die Kinder erwarten. Es dauert seine Zeit, bis die vielen Programmpunkte aufgezählt sind. Nach der Erklärung vergehen keine fünf Minuten, bis praktisch nichts mehr von den Kindern zu sehen ist. «Dadurch, dass wir ein so weitläufiges Gelände mit vielfältigen Aktivitäten haben, verteilen sich die Kinder», sagt Manuela Trunz, Präsidentin des Vereins Bambolo.

Ohne Unterstützung ein Ding der Unmöglichkeit

Es ist ein Paradies für Kinder, das nun zum zweiten Mal in Folge im Rüteliwald entstanden ist. Es gibt zahlreiche Aktivitäten. Vom Ponyreiten übers Vogelhäuschen bauen bis hin zur Märchenstunde im gemütlichen Zelt. «Wir können nur ein solch tolles Programm anbieten, weil wir eine grosse Unterstützung durch Vereine und Helfer erhalten», sagt Manuela Trunz. An den Nachmittagen sind rund 40 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Von Oberstufenschülern bis zu Pensionierten ist alles vertreten. Ebenfalls beteiligen sich Vereine an der Durchführung. In diesem Jahr bieten unter anderem die Pfadi und der Schwingklub Spiele und Workshops an. Die an den Bastelkursen selbst gefertigten Produkte dürfen die Kinder behalten. «Ich finde es toll, dass ich alles nach Hause mitnehmen kann», sagt ein Mädchen lächelnd. Grosser Beliebtheit erfreut sich das Ausreiten mit Ponys sowie das Spazieren mit Ziegen. Wo man im Waldstück auch hingeht, überall bieten sich andere Aktivitäten.

«Die Kinder können frei wählen, was sie tun wollen. Ebenfalls ist keine Anmeldung im voraus nötig. Das ist sicherlich ein Vorteil von unserem Angebot», sagt Manuela Trunz. An jedem Nachmittag in der letzten Ferienwoche wird so der Rüteliwald zur Kinderzone und das bei jedem Wetter.

Das Feriendorf soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden. «Letztendlich hängt es vom OK ab. Aber ich denke, das Bambolo wird wieder organisiert», sagt Manuela Trunz. «Es wäre schade, wenn es das Angebot nicht mehr geben würde.»

Weitere Informationen unter:

www.bambolo.ch