Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wie es dazu kam, dass eine internationale Jazz-Ikone in Wil sang

Jazz-Ikone Alexia Gardner trat in Wil auf. Dass sie dort sang, hatte einen besonderen Grund.
Zita Meienhofer
Alexia Gardner begeisterte das Publikum in der Wiler Tonhalle.Bild: Zita Meienhofer

Alexia Gardner begeisterte das Publikum in der Wiler Tonhalle.Bild: Zita Meienhofer

«It was great and lovely», sagte Alexia Gardner nach Ende ihres fast zweistündigen Konzerts in der Tonhalle. Grossartig und schön war nicht nur die Stimmung im kleinen Saal, grossartig war auch Alexia Gardner selbst, die von Junior Edwards (Steel Pan) und Leon Duncan (E-Bass) begleitet wurde.

Dass die Engländerin mit jamaikanischen Wurzeln eine Ikone des Jazz ist – wie Felix Aepli sie zu Beginn vorstellte –, zeigt sich auch in ihrem Erfolg. Sie gewann 2011 den Swiss Jazz Award und wurde für ihr Album «Chasing Hope» für einen Grammy nominiert. Dass die 51-jährige Sängerin jedoch in Wil Halt machte, hatte einen besonderen Grund: Bea und Felix Aepli. Sie sorgten dafür, dass eines der vier Konzerte in der Schweiz in Wil stattfand.

Eine Jazz-Ikone und ein Uzwiler in Shanghai

Aeplis lebten zwischen 2002 und 2011 in Shanghai und lernten Alexia Gardner dort kennen. «In einer kulturellen Öde wie derjenigen dieser chinesischen Metropole ist es überraschend, auf eine Jazz-Ikone zu treffen», erklärte Felix Aepli. Alexia Gardner habe deshalb die örtliche Szene geprägt. So entstand eine Freundschaft zwischen der Sängerin und dem Paar aus Wil.

Die allerdings noch einen weiteren Grund hatte: Alexia Gardner, die heute Benz-Gardner heisst, lernte während ihres Aufenthalts in Asien den Uzwiler Markus Benz kennen. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in der Schweiz, in Liestal, wohnt das Paar seit 2014 in New York.

Das Trio spielte erstmals zusammen

Am Freitagabend trat Alexia Gardner mit Junior Edwards und Leon Duncan auf. Die beiden Musiker – Edwards stammt aus Trinidad und Tobago, Duncan aus Jamaika – leben seit Jahren in der Schweiz. Die Sängerin kannte den Bassisten Duncan. Er schlug ihr vor, dass Edwards an einigen Konzerten die Steel Pan spielen soll. Nach einer dreistündigen Probe vor dem ersten Konzert fanden sich die drei Musiker, und es entstand ein einzigartiges Programm. Es zeichnet sich aus durch zwei fantastische Musiker und eine Sängerin, die den Jazz mit einer unglaublichen Leichtigkeit und mit Präzision interpretierte.

Das Trio liess sich viel Freiheit für Improvisation, und Alexia Gardner fühlte sich wohl in der Rolle als Entertainerin. Immer wieder begrüsste sie Bekannte aus dem Publikum herzlich – auch Schwiegervater Armin Benz. Das Publikum liess sich mitreissen – und wollte das Trio kaum gehen lassen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.