Albert Rüegg liebte die Natur und den Gesang

Albert Rüegg, aufgewachsen in Rüti ZH und Frauenfeld, absolvierte eine Mechanikerlehre bei Rieter in Winterthur. Darauf arbeitete er in Deutschland.

Armin Benz
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Albert Rüegg, aufgewachsen in Rüti ZH und Frauenfeld, absolvierte eine Mechanikerlehre bei Rieter in Winterthur. Darauf arbeitete er in Deutschland. Er legte Wert auf Weiterbildung, und später als Servicemonteur kam es ihm zugute, dass er sich auf Französisch, Italienisch und Englisch verständigen konnte. Was er beruflich oder privat unternahm: Dank seinem Hang zur Genauigkeit und zum Perfektionismus klappte es. Ihm war auch die Liebe zur Natur eigen: Er liebte den Garten, das Fischen oder das Beobachten der Vögel.

1975 war für Albert Rüegg ein Meilenstein. In diesem Jahr trat er eine Stelle bei Bühler in Uzwil an. Im gleichen Jahr heiratete er Silvia Herzog, und einige Monate später bezog das Paar das neue Einfamilienhaus an der Armetsholzstrasse 5 in Niederuzwil. Neben seinem Beruf bedeutete ihm die Familie viel. Die drei Söhne erinnern sich gerne an viele unvergessliche Erlebnisse mit ihrem Vater, sei es mit dem Velo, mit dem Töff, bei Zeltferien oder auf ausgedehnten Wanderungen.

Albert Rüegg war beim Sängerbund an der Thur ein sicherer Wert, eine tragende Stimme. Als sich Anfang 2014 ernsthafte gesundheitliche Beschwerden einstellten, versuchte Albert Rüegg trotzdem, die Proben nach Möglichkeit zu besuchen. Nach einer relativ gut überstandenen Operation im Januar 2015 verschlechterte sich im März der Zustand schnell, und am 22. März verstarb Albert Rüegg, nachdem er sich noch von seiner Familie verabschieden konnte.

Der Sängerbund erwies seinem geliebten Kameraden mit seinen Darbietungen an der Abschiedsfeier die letzte Ehre. Dort im Neuhaus, wo er zwei Jahre zuvor mit seinesgleichen den 65. Geburtstag gefeiert hatte.