Akro–Duo lässt nichts anbrennen

Die Wilenerin Corinne Mathis und ihre Partnerin Kerstin Gellert aus Zug wurden ihrer Favoritenrolle an der Ostschweizer Akro-Meisterschaft in Wil gerecht und wiederholten ihren Vorjahressieg.

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Alles sieht so leicht aus. Doch da steckt viel Training dahinter. (Bild: Pascal Thaller)

Alles sieht so leicht aus. Doch da steckt viel Training dahinter. (Bild: Pascal Thaller)

AKROTURNEN. Das Einwärmen und die Vorbereitungen für die erste Übung stimmten das Duo Corinne und Kerstin, von Wintiakro und cm-art, optimistisch für den Wettkampf. Die beiden Frauen konnten bereits mit ihrer Balanceübung das Kampfgericht überzeugen und zeigten sich nach ihrem ersten Auftritt zufrieden. Ein kleiner Zeitfehler ärgerte die beiden Frauen zwar etwas im nachhinein, aber sie konnten trotzdem mit einem guten Gefühl in die zweite Phase des Wettkampfes steigen.

Noch im Kaderlager in Evian haben Corinne Mathis und Kerstin Gellert unter anderem an ihrer Tempoübung im Bereich der Choreographie gefeilt, um es zu ermöglichen, eine grössere Punktzahl zu erreichen. Sie waren gespannt, ob sich die Massnahme auszahlen würde. Bevor sie auf die Matte treten konnten, wurde ihre Geduld aber noch auf die Probe gestellt, weil sie auf die Musik warten mussten. Unbeeindruckt absolvierten sie jedoch ihre Übung und brachten die zweieinhalb Minuten gut über die Runde. Sie zeigten eine fehlerfreie Übung und konnten sich am Ende über eine hohe Punktzahl freuen. Einmal mehr schaffte es das routinierte Duo, das Schweizer Limit zu knacken. Sie machten damit ihrem Trainer Jörg Stucki die grösste Freude. Die beiden Akro-Turnerinnen gewannen dank zweimaliger Bestnoten nicht nur eine weitere Goldmedaille, sondern haben auch ihren Beitrag geleistet, dass sich diese Sportart in der Ostschweiz immer grösserer Beliebtheit erfreut. Als nächstes stehen die Zürcher Meisterschaften auf dem Programm, und auch dort gibt es wieder einen Titel zu verteidigen. (pd)