Älteste Uzwilerin im Alter von 104 Jahren gestorben

NIEDERUZWIL. Den 100. Geburtstag hatte Lina Gosteli-Näf noch in ihren eigenen vier Wänden ihrer Wohnung im Zehntstadel in Niederuzwil gefeiert. Das war am 6. Oktober 2010. Am vergangenen Mittwoch ist die gebürtige Toggenburgerin nun 104jährig im Seniorenzentrum Marienfried in Niederuzwil gestorben.

Drucken
Teilen
Lina Gosteli (Archivbild: Carmen Ferri)

Lina Gosteli (Archivbild: Carmen Ferri)

NIEDERUZWIL. Den 100. Geburtstag hatte Lina Gosteli-Näf noch in ihren eigenen vier Wänden ihrer Wohnung im Zehntstadel in Niederuzwil gefeiert. Das war am 6. Oktober 2010. Am vergangenen Mittwoch ist die gebürtige Toggenburgerin nun 104jährig im Seniorenzentrum Marienfried in Niederuzwil gestorben.

Bis 100 den Haushalt geführt

Ihr Enkel Patrice Gosteli erinnert sich noch genau an diese Zeit vor etwas über vier Jahren. «Bis zu ihrem 100. Geburtstag hat sie ihren Haushalt noch selbst geführt.» Sie sei zwar bei den Einkäufen unterstützt worden und es sei regelmässig jemand von der Spitex vorbeigekommen, aber ansonsten sei seine Grossmutter selbständig gewesen.

Ferienhalber im Zentrum

Kurz nach ihrem 100. Geburtstag ist Lina Gosteli gestürzt und musste ins Spital. «Von diesem Sturz hat sie sich leider nicht mehr so gut erholt. Das war der Zeitpunkt, ab dem es stetig bergab ging», erzählt Patrice Gosteli. Seine Grossmutter sei dann ferienhalber im Seniorenzentrum Marienfried eingezogen. Dort sei sie bis zu ihrem Tod geblieben.

Lina Gosteli ist im Jahr 1910 als Lina Näf in Dicken bei Mogelsberg zur Welt gekommen. Nach der Konfirmation und Aufenthalten in St. Gallen und Brüssel lernte sie in Lausanne ihren zukünftigen Mann, Charles Gosteli, kennen. 1943 erblickte ihr einziger Sohn Charles das Licht der Welt. Später beschloss das Ehepaar, nach Kloten zu ziehen. Als ihr Sohn auszog, suchten sich die beiden eine Wohnung fürs Alter und waren in Niederuzwil fündig geworden. (ibr)

Aktuelle Nachrichten