Älteren Menschen ein Zuhause geben

OBERUZWIL. Der Start des privaten Alters- und Pflegeheims Wolfgang war im Jahre 1964 in der Liegenschaft an der Bahnhofstrasse 5 in Oberuzwil. Anfangs lebten sieben Bewohner im Haus. Diese Zahl wuchs bis 1983 auf 70 an.

Philipp Stutz
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OBERUZWIL. Der Start des privaten Alters- und Pflegeheims Wolfgang war im Jahre 1964 in der Liegenschaft an der Bahnhofstrasse 5 in Oberuzwil. Anfangs lebten sieben Bewohner im Haus. Diese Zahl wuchs bis 1983 auf 70 an. Alois und Liselotte Rütsche gründeten und führten den Familienbetrieb über Jahrzehnte. Nach und nach wurde das Heim mit einzelnen Um- und Anbauten modernisiert und vergrössert. 1983 wurde als letztes das jetzige Hauptgebäude des Betriebs, das Haus 1, eröffnet. Mit dem nun geplanten Anbau wird ein weiteres wichtiges Vorhaben realisiert. In den nächsten Jahren soll dann auch das Gebäude an der Bahnhofstrasse 7, das sogenannte «Tröschenhaus», saniert werden.

Heute wird das Schwergewicht auf mehr Wohnkomfort gelegt. Das heisst, Mehrbettzimmer werden durch Räume mit ein bis zwei Betten ersetzt. «Das hat zu einer Reduktion der Zimmerzahl geführt», sagt Betriebsleiter Patrick Schätti.

Wichtiger Arbeitgeber

Das heutige «Wolfgang» zählt mit seinen 45 Bewohnerplätzen und rund 40 Mitarbeitenden zu einer mittelgrossen sozialen Institution und ist zugleich in Oberuzwil ein wichtiger Arbeitgeber. 1999 wurde das Heim zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt und bekam den heutigen Namen Betreuungs- und Pflegezentrum Wolfgang AG. Trotz dieser AG-Gründung blieb und bleibt der Betrieb auch in Zukunft im Familienbesitz.

Das «Wolfgang» bietet eine nahtlose Altersarbeit, das heisst vom selbständigen Wohnen bis zu umfassenden ergänzenden Dienstleistungen, insbesondere im Bereiche der Pflege, Betreuung, Gastronomie und Hauswirtschaft. Ziel ist es, Menschen ein Zuhause zu geben und sie so individuell zu umsorgen, dass sie froh und glücklich ihren Lebensabend verbringen können.

Stützpunkt und Anlaufstelle

Auch ist es Zweck des Zentrums, älteren Einwohnern in Oberuzwil als Stützpunkt und Anlaufstelle zu dienen – für anfallende Probleme, welche von heute auf morgen entstehen können.