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Ad-hoc-Komitee «Zuzwiler Dorfbach» startet Flugblatt-Offensive und Internetauftritt

Auf einem zweiseitigen Flugblatt macht sich das Ad-hoc-Komitee zur Rettung des Dorfbachs für die Variante Entlastungsstollen und die Verschiebung der Abstimmung stark.
Andrea Häusler
Heute wurde nebst dem Gemeindeblatt ein Flugblatt des Ad-hoc-Komitee zur Rettung des Dorfbachs in die Haushalte der Gemeinde verteilt. (Bild: Andrea Häusler)

Heute wurde nebst dem Gemeindeblatt ein Flugblatt des Ad-hoc-Komitee zur Rettung des Dorfbachs in die Haushalte der Gemeinde verteilt. (Bild: Andrea Häusler)

Der Zwist um die Abstimmung über die Hochwassersanierung des Zuzwiler Dorfbachs geht in die nächste Runde. Gleichzeitig mit der Publikation des Abstimmungsgutachtens auf der Website der Gemeinde am heutigen Freitag, landete ein Flyer des «Ad-hoc-Komitees zur Rettung des Zuzwiler Dorfbachs» in den Briefkästen. Dessen Mitglieder, alt Gemeindepräsident Hermann Fässler, Heinz Felix, George Flammer, Manfred Hollenstein, Jacques Jud, Iso Karrer, Guido Klaus, Peter Link, Rudolf Peter, Felix Looser und Hans-Ulrich Pfaffhauser, wehren sich gegen den vom Gemeinderat empfohlenen Gerinneausbau. Sie stehen für den Bau eines Entlastungstollens unter dem Kirchenhügel ein.

Abstimmungsverschiebung gefordert

Im genannten Schreiben werden Befürchtungen im Zusammenhang mit der Gerinneausbaulösung geäussert. Diese beziehen sich insbesondere auf die Ökologie und auf die Grundeigentümer im Einzugsbereich des Gewässers. Darüber hinaus ist ein Katalog mit mehreren Fragen zu den beiden Projektvarianten aufgeführt. Deren Beantwortung sei Voraussetzung für die Meinungsbildung, heisst es. Wobei zumindest das Ad-hoc-Komitee die Antworten kennt. Der Gemeinderat hat sich zu diesen mit Schreiben vom 21. August geäussert. (Der Brief liegt der Redaktion vor.) Schliesslich verlangt das ADK in seinem Flugblatt neuerlich die Verschiebung der Abstimmung. Dies mit der Begründung, dass eine öffentliche Diskussion Zeit brauche.

Abstimmungsverschiebung kein Thema

Eine Forderung, welcher der Gemeinderat nicht nachkommen wird. Dies machte Gemeindepräsident Roland Hardegger am Donnerstag unmissverständlich klar. Er stützte sich dabei auf das Urnenabstimmungsgesetz und betonte darüber hinaus, dass zwei Monate zur Meinungsbildung ausreichten und die Umsetzung von Schutzmassnahmen dringlich sei. Das Gutachten liegt vor und ist im Internet abrufbar. Die Abstimmung findet am 20. Oktober statt (Wiler Zeitung von gestern).

Abschliessend wird in genanntem Schreiben auf die Website hingewiesen, welche das elfköpfige Ad-hoc-Komitee aufgeschaltet hat, um seine Anliegen und Ziele zu begründen sowie Dokumentationen zugänglich zu machen.

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