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Achtelfinals, Regen und schlaflose Nächte

Die «Schüeli» 2016 ist Geschichte, sie hat viele Besucherinnen und Besucher angelockt. Junge und Junggebliebene haben sich getroffen, ihre Kinder oder Enkel angefeuert, in Erinnerungen geschwelgt oder es sich einfach so gutgehen lassen.
Christine Gregorin
«Summer Nights» aus dem Musical «Grease» choreographisch umgesetzt. (Bild: Christine Gregorin)

«Summer Nights» aus dem Musical «Grease» choreographisch umgesetzt. (Bild: Christine Gregorin)

OBERUZWIL. Wenn auf dem Areal des Oberstufenzentrums Schützengarten in Oberuzwil Zebras gegen Kühe Fussball spielen, das Lehrerteam die polnische Nationalhymne singt, die Kindergärtler mit dem Regenschirm in der Hand «Summer Nights» aus dem Musical «Grease» choreographisch umsetzen, zwei Ehemalige im Gespräch vertieft unabsichtlich einen neuralgischen Durchgang blockieren oder die Matrix Band auf dem Pausenplatz «Another Brick in the Wall» von Pink Floyd covert, dann ist bestimmt «Schüeli»-Zeit: ein bisschen wie Ausnahmezustand eben. Wobei das gemütliche Miteinander im Zentrum steht sowie Respekt und Anstand nicht vergessen gehen. Immer Ende Juni scheint wahrlich das ganze Dorf in Bewegung zu sein: die «Schüeli» geniesst schon fast Kultstatus.

Durchwegs positives Fazit

Damit am Ende auch wirklich alle Gäste den Plausch haben, braucht es einiges an Vorbereitung. OK-Präsident Pascal Germann und sein Team haben einmal mehr einen guten Job gemacht. «Aus meiner Sicht war die Organisation der diesjährigen <Schüeli> die anspruchsvollste seit ich verantwortlich bin, betont der in der vierten Auflage Federführende. Das unsichere Wetter, die Achtelfinalqualifikation der Schweiz und nicht zuletzt die schlechte Verfassung der Spielwiese waren drei Gründe, die ihm doch einige Stunden Schlaf geraubt hätten, sagt Pascal Germann.

Schweiz – Polen live

Alles in allem zeigt er sich sehr zufrieden. Ein tolles Fussballfest sowohl auf dem Rasen als auch auf der Leinwand hatte den Grundstein gelegt. Zudem ist die «Schüeli» ohne grosse Zwischenfälle verlaufen. Faire Spiele und strahlende Gesichter haben darüber hinaus gute Laune beschert. Nur das «Tüpfli auf dem i» hatte mit der Niederlage der Schweizer Fussballnationalmannschaft gefehlt, dafür aber das Wetter positiv überrascht und auch die Spielwiese besser standgehalten als prognostiziert. «Meine persönlichen Glanzlichter – sozusagen als Zuschauer – sind der Kindergartentanz und die imposante Menschenmenge bei der Liveübertragung Schweiz gegen Polen», freut sich der Familienvater und Sportbegeisterte weiter.

Als OK-Präsident sei für ihn der grösste Aufsteller die vielen Lehrkräfte gewesen, die sich spontan für einen weiteren Arbeitseinsatz beim und nach dem Public Viewing gemeldet hätten. Denn ohne diese Hilfe wäre eine Übertragung des EM-Spiels nicht möglich gewesen.

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