Abstieg des NLA-Teams hat grössere Konsequenzen

Die NLA-Faustballer von RiWi sind abgestiegen. In der Barrage unterlagen sie beiden Gegnern aus der NLB. Damit geht eine grosse Tradition zu Ende, die auch ihre Konsequenzen für die anderen Teams haben wird.

Urs Nobel
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Faustball. Sie waren so nahe dran, die jungen Nachwuchsspieler im NLA-Team von RiWi. Nahe dran, um mit den eigenen Möglichkeiten eine schlagkräftige Truppe in der obersten schweizerischen Kategorie zu stellen. Doch jetzt sieht alles anders aus. RiWi I steigt in die NLB ab, RiWi II muss folgerichtig dem ersten Team weichen und die Meisterschaft nächste Saison in der 1. Liga bestreiten. Was aber auch so viel bedeutet, dass RiWi III, das eben erst die Silbermedaille in der 1. Liga gewonnen hat, in die regionale 2. Liga absteigen muss. Für den Verein bedeutet das ein herber Verlust seiner spielerischen Substanz. Und auch die Gefahr der Abwanderung einzelner Spieler.

Obwohl RiWi in den vergangenen Jahren fast ausschliesslich mit eigenen Spielern die verschiedenen Meisterschaften bestritt und auch für eine funktionierende Nachwuchsarbeit verantwortlich zeichnete, reichte es in diesem Jahr nicht zum Ligaerhalt.

Die Hoffnung währte lange Zeit, auf dass die erste, stark verjüngte NLA-Mannschaft den Ligaerhalt schaffen würde und in den nächsten Jahren mit gesteigerten Routine wieder konkurrenzfähig gewesen wäre. Jetzt gilt es jedoch, in der NLB so rasch wie möglich – am besten mit demselben Kader – den Wiederaufstieg zu realisieren.

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