ABSCHLUSS: Zahlenspiel mit Tausendernoten

Die Clientis-Bank Toggenburg schliesst das Geschäftsjahr 2016 mit einem Gewinn von 2,8 Millionen Franken. Christoph Häne sitzt neu im Verwaltungsrat.

Drucken
Teilen
Christoph Häne (2. von links) ersetzt Rita Ebneter (links) in der Führung der Clientis-Bank Toggenburg. (Bild: bl)

Christoph Häne (2. von links) ersetzt Rita Ebneter (links) in der Führung der Clientis-Bank Toggenburg. (Bild: bl)

Schauplatz Ifanghalle in Bazenheid: Darin finden nicht nur Menschen Platz. Man könnte sie auch mit Tausendernoten füllen. Diesen Vergleich zog Verwaltungsratspräsident Ulrich Weber, um den 592 Aktionären und Aktionärinnen an der Versammlung der Clientis-Bank Toggenburg (CBT) zu veranschaulichen, wie hoch die Verschuldung der Länder in der Eurozone ist. Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sind mit 9600 Milliarden Euro in der Kreide. Dies entspricht einem Volumen von 13 758 Kubikmetern in Tausendernoten. Man könnte damit die Dreifachturnhalle füllen und hätte trotzdem zu wenig Platz, denn sie hat ein Volumen von 9720 Kubikmetern.

Für die weniger Schwindel erregenden, dafür mit schwarzer Tinte geschriebenen Zahlen war Gertrud Schmucki, Vorsitzende der Geschäftsleitung, zuständig. Die Bilanzsumme der CBT erhöhte sich um 23,2 Millionen auf 773,6 Millionen Franken. Mit 2,861 Millionen Franken (Vorjahr 2,679 Millionen Franken) fällt auch der Jahresgewinn höher aus. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg trotz tieferer Zinssätze um 51000 Franken auf 8,59 Millionen Franken. «Die eigenen Mittel betragen neu 70,1 Millionen Franken. Wir erreichen die Mindestkennzahlen bei weitem», schloss Gertrud Schmucki.

Rita Ebneter gehört seit 2005 dem Verwaltungsrat der CBT an. Obwohl kein Wahljahr, hat sie sich zum Rücktritt entschlossen. Für sie übernimmt Christoph Häne, der Ende 2016 zurückgetretene Kirchberger Gemeindepräsident. (bl)