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90 Prozent der Notfälle innert 15 Minuten erreichen

Ein Patient wird mit starken Rückenschmerzen vorsichtig im Rettungswagen von Rettungssanitäter Adi Pfister und Lea Fischer für den Transport vorbereitet. (Bilder: Roland P. Poschung)

Ein Patient wird mit starken Rückenschmerzen vorsichtig im Rettungswagen von Rettungssanitäter Adi Pfister und Lea Fischer für den Transport vorbereitet. (Bilder: Roland P. Poschung)

Analysiert Anlass für den Zusammenschluss zur «Rettung St. Gallen» war die auf 2015 vorgesehene Anpassung des Leistungsauftrags an die Spitalverbunde im Bereich Rettungsdienst. Bis 2014 galt die Vorgabe, dass 80 Prozent der Bevölkerung bei bestehender oder erwarteter Lebensbedrohung innerhalb von 15 Minuten erreicht werden müssen. Seit 2015 muss diese Frist bei 90 Prozent gewährleistet sein.

Bereits 2012 hatte die Fachhochschule St. Gallen mittels einer gemeinsam mit «Rettung St. Gallen» entwickelten Software zur Simulation der Einsätze aufgezeigt, dass durch diese Art der Disposition die Quote von Notfällen, die innert 15 Minuten erreicht werden, gesteigert werden kann. Ebenso konnten durch das Simulationstool die Auswirkungen von Stützpunktverschiebungen aufgezeigt werden. Aufgrund der Resultate hat die «Rettung St. Gallen» im Lauf des Jahres 2014 das Netz der Stützpunkte fortlaufend optimiert.

Erste Anlaufstelle in einem medizinischen Notfall ist die Nummer 144, die Notrufnummer für medizinische Notfälle. Im Kanton St. Gallen wird diese Nummer in der kantonalen Notrufzentrale auf dem Gelände des klösterlichen Stiftsbezirks entgegengenommen. Über 144 kann zudem die Psychologische Erste Hilfe (PEH, Care Team Kanton St. Gallen), die über einen 24-Stunden-Pikettdienst verfügt, aufgeboten werden.

Einen weiteren Kooperationsvertrag hat «Rettung St. Gallen» 2015 mit der VGS medical AG abgeschlossen. Diese betreibt im Auftrag der «Rettung St. Gallen» den Stützpunkt Rheineck und führt von dort aus Einsätze durch, die je nach Bedarf und Ereignis bis nach Wil und Umgebung führen können. (ropo)

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