86 400 Sekunden täglich optimal nutzen

Locker und ungezwungen wollten sich die Degersheimer Gwerbler am Freitagabend zuprosten, Wünsche fürs neue Jahr austauschen. Ein bisschen politisch wurde es dann gleichwohl: Gemeinderat Aldo Senn zeigte auf, was die Gemeinde 2015 so alles erwartet.

Andrea Häusler
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Gemeinderat Aldo Senn und Gewerbepräsident Rolf Giger. (Bild: :)

Gemeinderat Aldo Senn und Gewerbepräsident Rolf Giger. (Bild: :)

DEGERSHEIM. Käse- und Fleischplättchen, Gürkchen und Silberzwiebeln, dazu volkstümliche Livemusik. Die Neujahrsbegrüssung solle vor allem der Geselligkeit, der gegenseitigen Kontaktpflege dienen, sagte Rolf Giger, Präsident des Gewerbevereins Degersheim an der Neujahrsbegrüssung im «Fuchsacker». Zeit, hielt er in seiner kurzen Ansprache fest, sei für die meisten Menschen stete Mangelware. Dabei stünden täglich 86 400 Sekunden zur Verfügung. Die Herausforderung bestehe darin, diese optimal zu nutzen. Gelinge dies, werde 2015 ein gutes Jahr.

In Vertretung des Gemeinderats stellte Aldo Senn fest, dass der erstmalige Bezug von Mitteln aus dem Übergangsausgleich im vergangenen Jahr, die Gemeinde zu Anstrengungen hinsichtlich der Reduktion der Steuerbelastung zwinge. Dabei habe man in diversen Bereichen die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden gesucht und werde dies weiterhin tun. Den Zeitpunkt für die Überarbeitung des Baugesetzes, des Richtplans bezeichnete er als richtig. Senn sprach weiter von anstehenden Strassenbauprojekten, der Sanierung der Oberstufe, für die der Kanton grünes Licht gegeben habe und von der offenen Zukunft des «Anzeigers».

Gewerbetreibende unter sich. (Bild: :)

Gewerbetreibende unter sich. (Bild: :)

Als Gewerbler da: Gemeinderatskandidat Reto Bruggner (links). (Bilder: Andrea Häusler)

Als Gewerbler da: Gemeinderatskandidat Reto Bruggner (links). (Bilder: Andrea Häusler)