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81 Berufe unter einem Dach

Am Samstag findet im Wiler Stadtsaal das 18. Lehrstellenforum statt. 57 Betriebe stellen insgesamt 81 Berufe vor. Das sind mehr als je zuvor. Das Interesse der Aussteller hat auch mit dem derzeitigen Überangebot an Lehrstellen zu tun.
Ursula Ammann
Annemarie Diehl vom OK Lehrstellenforum, Stefan Frick, Präsident Gewerbeverein Wil und Umgebung, Stadträtin Jutta Röösli und Stadtrat Dario Sulzer. (Bild: Ursula Ammann)

Annemarie Diehl vom OK Lehrstellenforum, Stefan Frick, Präsident Gewerbeverein Wil und Umgebung, Stadträtin Jutta Röösli und Stadtrat Dario Sulzer. (Bild: Ursula Ammann)

WIL. Vom Augenoptiker bis zur Glasapparatebauerin, von der Lebensmitteltechnologin bis zum Industrielackierer und vom Strassentransportfachmann bis zur Geomatikerin: Am diesjährigen Lehrstellenforum präsentiert sich Jugendlichen und Eltern eine grosse Vielfalt an Berufen. «Was die Aussteller betrifft, konnten wir erstmals die 50er-Marke überschreiten», sagt Annemarie Diehl vom OK Lehrstellenforum, Stellenleiterin der Berufs- und Laufbahnberatung Wil. 57 Betriebe werden am Samstag, 25. Juni, 81 Berufe vorstellen. Erfreulich sei auch die Teilnahme von 14 Betrieben mit EBA-Ausbildungsplätzen, so Annemarie Diehl. Dabei handelt es sich um zweijährige Grundbildungen mit Berufsattest für Jugendliche, die schulisch schwach sind. «Für diese ist es zunehmend schwieriger, eine Lehrstelle zu finden.»

Den geeigneten Beruf finden

Als «einzigartig» beschreiben Stadtrat Dario Sulzer und Stadträtin Jutta Röösli das Wiler Lehrstellenforum. «Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, sich bereits in der Oberstufe für einen Beruf entscheiden zu müssen», hält Dario Sulzer, Departementsvorsteher Soziales, Jugend und Alter, fest. Das Lehrstellenforum könne bei der Wahl des geeigneten Berufs helfen und somit verhindern, dass eine Lehre wieder abgebrochen werden müsse.

Wichtig sei auch, dass ein Lehrling zum Betrieb passe, sagt Jutta Röösli, die ursprünglich eine Ausbildung zur Maschinenzeichnerin absolviert hatte. Das sei nicht ihr Traumberuf gewesen, so die Departementsvorsitzende Bildung und Sport. Aber sie habe damals einen sehr guten Lehrmeister und ein sehr gutes Team gehabt. «So etwas trägt einen.» Am Lehrstellenforum biete sich die Gelegenheit, künftige Chefs und Mitarbeitende kennenzulernen.

Gegenwärtig gebe es ein Überangebot an Lehrstellen, sagt Stefan Frick, Präsident des Gewerbevereins Wil und Umgebung. Dies sei mit ein Grund für das grosse Interesse der Lehrbetriebe an Anlässen wie dem Lehrstellenforum. «Oft müssen wir auch den Eltern klarmachen, dass eine Lehre keine Sackgasse ist», sagt Stefan Frick. Das Schweizer Bildungssystem lasse viele weitere Wege zu. Dem pflichtet auch Annemarie Diehl bei. «Die erste Berufswahl ist kein Entscheid fürs Leben.»

230 Lehrstellen offen

Derzeit sind im Grossraum Wil 230 Lehrstellen offen, darunter als Polybauer EFZ, Sanitärmonteur EFZ, Fahrzeugschlosser EFZ, Detailhandelsassistent EBA, Bäcker-Konditor-Confiseur EFZ, Fahrzeugschlosser EFZ, Maurer EBA und Hauswirtschaftspraktiker EBA. Für Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz hätten, lohne es sich, dranzubleiben und weiterhin Bewerbungen zu schreiben, so Annemarie Diehl. Es sei immer noch möglich, einen Lehrvertrag zu unterschreiben für diesen Sommer.

Am Lehrstellenforum lernen Jugendliche und Eltern verschiedene Berufe kennen. (Symbolbild: Benjamin Manser)

Am Lehrstellenforum lernen Jugendliche und Eltern verschiedene Berufe kennen. (Symbolbild: Benjamin Manser)

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