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700 Unterschriften aus Rossrüti

Kürzlich hat der Kanton einen Fussgängerübergang in Rossrüti aufgehoben. Gestern hat eine Gruppe aus dem Wiler Ortsteil eine Petition dagegen eingereicht. Ohne den Übergang sei der Schulweg für viele Kinder gefährlicher.
Chris Gilb
Ursula Egli mit der Petition in der Hand (Mitte) mit Mitgliedern des Elternforums und Kindern aus Rossrüti vor dem Departement in St. Gallen. (Bild: Chris Gilb)

Ursula Egli mit der Petition in der Hand (Mitte) mit Mitgliedern des Elternforums und Kindern aus Rossrüti vor dem Departement in St. Gallen. (Bild: Chris Gilb)

ROSSRÜTI. Mit einer Petition aus 700 Unterschriften in der Hand steht die Wiler Stadtparlamentarierin Ursula Egli vor dem kantonalen Justiz- und Polizeidepartement in St. Gallen. Gerade einmal vier Wochen habe es gedauert, bis diese zusammengekommen seien. «Ganz Rossrüti hat die Petition unterstützt», sagt Egli.

Nervös auf dem Schulweg

So lag die Liste etwa im Denner auf, wo Sandra Brändle arbeitet. Sie ist ebenfalls mitgekommen, um die Petition persönlich dem zuständigen Regierungsrat Freddy Fässler zu überreichen. «Ich wohne selbst an der Konstanzerstrasse und sehe immer wieder, wie viele Kinder jetzt einfach über die Strasse springen. Muss denn immer erst etwas Schlimmes passieren, bevor ein Fehlentscheid korrigiert wird?», fragt Brändle. Auch Martin Koller vom Elternforum Rossrüti, das sich für die Petition engagiert hat, ist extra nach St. Gallen gekommen: «Seitdem der Fussgängerübergang weggefallen ist, ist mein Sohn immer nervös, wenn er in die Schule gehen muss. Es wäre illusorisch zu glauben, er verlängere seinen 400 Meter langen Schulweg um 500 Meter, indem er auf den nächstgelegenen Übergang ausweicht. Und wir können ihn auch nicht immer überwachen.» Einmal wäre beinahe etwas passiert, erzählt der Vater. Grund für die Aufhebung des Übergangs war eine kantonale Erhebung, bei der alle Fussgängerstreifen auf Kantonsstrassen überprüft worden waren. Beim Fussgängerstreifen an der Konstanzerstrasse war eine zu niedrige Fussgängerinnen- und Fussgängerfrequenz festgestellt worden. «Dass die Frequenz nicht hoch war, mag sein, aber der Übergang spielte eine wichtige Rolle für den Schulweg vieler Kinder», sagt Egli. Sie wünscht sich, dass in Zukunft bei solchen Entscheiden die lokalen Verhältnisse besser berücksichtigt werden. Es soll auch eine Signalwirkung von der Petition an die Politik ausgehen.

Schriftliche Antwort zugesagt

Entgegengenommen wird die Petition von Freddy Fässler persönlich, jedoch in seinem Büro und nicht an der Türe. «Ich hätte dies als Wertschätzung empfunden, er hat mir aber mitgeteilt, dass dies nicht die Praxis sei», sagt Egli. Dann betritt die Gruppe das Gebäude. Freddy Fässler habe ihnen dann eine schriftliche Antwort zugesagt und sich von der Anzahl der Unterschriften beeindruckt gezeigt.

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