70 Minuten bis zur ersten Chance

Der FC Sirnach verliert gegen den FC Freienbach 1:3. Das Resultat geht aufgrund des Gesehenen in Ordnung. Sirnach erschaffte sich zu wenig Chancen.

Urs Nobel
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Edgar Coutinho sorgt für den einzigen Sirnacher-Treffer. (Bild: Bruno Füchslin)

Edgar Coutinho sorgt für den einzigen Sirnacher-Treffer. (Bild: Bruno Füchslin)

FUSSBALL. Nach einer attraktiven ersten Halbzeit lag der FC Freienbach nicht unverdient 2:0 in Führung. Die Schwyzer zeigten sich engagierter und auch wirkungsvoller. Für ihre zwei Tore benötigten sie vier Chancen. In der 22. Minute traf Greiler – wie aus dem Nichts – zum 1:0. In der 44. Minute nahm Ernst ein Geschenk in Form eines nicht vollständig abgewehrten Balles dankbar an und sorgte für die «beruhigende» Führung vor der Pause für sein Team. Der FC Sirnach hielt in dieser Phase zwar spielerisch mit seinem Gegner mit, konnte sich aber keine einzige Tormöglichkeit erarbeiten, der man hätte nachtrauern müssen.

Diverse Umstellungen

Ridvan Rexhepaj, der FC Sirnach-Trainer, hatte sein Team im Vergleich zum Cupspiel gegen Servette ziemlich umgekrempelt. So stand weder Abwehrrecke Horak, noch Mittelfeldspieler Durante im Aufgebot. Hürlimann und Kryeziu mussten anfänglich auf der Ersatzbank Platz nehmen. Alessandro Maier nahm die Position von Horak ein und erfüllte seine Aufgabe sehr gut. Dank seinem Einsatz und der Routine verhinderte er in der 26. Minute den vorzeitigen zweiten Freienbacher-Treffer und auch in der 65. Minute war es der Captain, der dank seinem Einsteigen den Beitrag dazu leistete, dass Sirnach wenigstens noch von einem Unentschieden träumen durfte.

Es kam zu wenig

Wenig hätte gefehlt, und Coutinho hatte die Ausgleichs-Hoffnungen seines Teams aufrecht erhalten können. Die Nummer 99 sorgte 20 Minuten vor Spielschluss für die erste Torchance seines Teams. Es dauerte aber nochmals weitere zehn Minuten, ehe der Anschlusstreffer fiel. Coutinho beendete eine schöne Kombination mit dem einzigen Sirnacher Treffer des Tages. Kurz vor Schluss setzte der eingewechselte Museshabanaj noch einen drauf und sorgte für das Schlussresultat. In jener Phase kümmerte sich Sirnach fast nur noch um die Offensive und vernachlässigte seine Abwehhrbemühungen, was denn auch prompt noch bestraft wurde.

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