59 Prozent weniger Briefe

Die Lebens- und Kundengewohnheiten ändern sich. SMS, E-Mail und Internetbanking verdrängen herkömmliche Postdienstleistungen. Hinzu kommt die Öffnung des Postmarktes. Mit Folgen: Immer weniger Briefe, Pakete und Einzahlungen gehen über den klassischen Postschalter.

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Die Lebens- und Kundengewohnheiten ändern sich. SMS, E-Mail und Internetbanking verdrängen herkömmliche Postdienstleistungen. Hinzu kommt die Öffnung des Postmarktes. Mit Folgen: Immer weniger Briefe, Pakete und Einzahlungen gehen über den klassischen Postschalter. In Zahlen: Von 2000 bis 2011 verzeichnete die Post einen Rückgang von 59 Prozent bei den Briefen, 43 Prozent bei den Paketen und 27 Prozent bei den Einzahlungen.

Im Zug dieser fortschreitenden Entwicklung muss die Post neue Lösungen finden. Das Postgesetz und der Bundesrat machen ihr dabei klare Auflagen: Sie muss ein flächendeckendes Poststellennetz betreiben und zugleich ihre Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit weiter verbessern. Sämtliche Anpassungen erfolgen laut Angaben der Post im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen und im Dialog mit den betroffenen Behörden. Die postalische Grundversorgung stehe also nicht zur Diskussion. (hs.)