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56 Jahre dem Kneipp-Hof treu

Mehr als sein halbes Leben stand Bernhard Kaiser im Dienste des Kneipp-Hofs in Dussnang. 1955 begann er als Gärtner, heute geht der Portier in den Ruhestand.

DUSSNANG. «Ich han's immer guet gha hier in Dussnang», erzählt er und schmunzelt. Lachfältchen umspielen seine Augen und lassen vergessen, dass Bernhard Kaiser nicht nur gute Jahre hatte. «Als ich von meiner Frau geschieden wurde, zog ich mich nach Rorschach zurück», erinnert er sich. «Es war Wim Sprokkereef, der Direktor, der mich wieder zurück in den Kneipp-Hof holte; das war vor zehn Jahren. Ich kam mit wehenden Fahnen, war froh, wieder eine Aufgabe zu haben.»

1951 wurde Bernhard Kaiser Mesmer der katholischen Kirche in Dussnang. Fünf Jahre später fing er als Gärtner beim damaligen Kurhaus an. Nur dank diesem Doppelverdienst brachte er seine achtköpfige Familie über die Runden.

Ständig auf den Beinen

An seinem 80. Geburtstag wird Kaiser nicht mehr als Portier im Dienst des Kneipp-Hofs stehen. «Ich habe Schmerzen und es ist kein gutes Arbeiten mehr», findet der 79-Jährige, «wenn Füsse und Beine dauern weh tun.» Woher diese Schmerzen kommen, weiss Bernhard Kaiser nicht. Nun versucht er als Pensionär sein Leben zu geniessen. «Daran, dass ich nun nicht mehr regelmässig einer Arbeit nachgehe, muss ich mich noch gewöhnen», sagt Kaiser und lacht. «Die einen lernen's mit 65 – ich musste dafür 80 werden.»

Zeit zum Singen und Velofahren

Nun hat Bernhard Kaiser viel Zeit für sich. Die will er unter anderem auf dem Sattel seines Velos verbringen. «Mein Velo ist startklar und würde auch gerne wieder öfters gefahren werden», sagt Kaiser. «Ich möchte auch mit meinem Bruder, der ganz in der Nähe lebt, viel Zeit verbringen.» Und auch der Kirchenchor Bettwiesen freut sich, wenn Bernhard Kaiser weiterhin regelmässig zu den Proben kommt. (red.)

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