5 statt 500 Aktionäre: Zuzwiler Banknacht wird zum Insideranlass 

684 der 1198 Aktionäre der Bank in Zuzwil gaben ihre Stimme schriftlich ab, fünf Personen nahmen an der Generalversammlung teil: Der «Corona-Ausnahmezustand» nahm dem Anlass den Volksfestcharakter.

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Die Aktionäre der Bank in Zuzwil haben der beantragten Kapitalerhöhung zugestimmt.

Die Aktionäre der Bank in Zuzwil haben der beantragten Kapitalerhöhung zugestimmt.

Bild: Andrea Häusler

(pd/ahi)  Ruhiger hätte die  Generalversammlung 2020 der Bank in Zuzwil kaum verlaufen können. Für einmal nahmen daran lediglich fünf Personen teil:  Verwaltungsratspräsident, Rico A. Bischof, Geschäftsleiter Dominik Keller, der unabhängige Stimmrechtsvertreter, ein Vertreter der gesetzlichen Revisionsstelle sowie der Notar des Handelsregisteramtes. Letzterer hatte die beantragte Statutenänderung zu beurkunden.

Kapitalerhöhung zugestimmt

Sämtlichen Anträgen zu den ordentlichen Traktanden wurde jeweils mit grosser Mehrheit zugestimmt, so auch der Statutenanpassung für eine genehmigte Kapitalerhöhung. Durch die geplante Kapitalerhöhung wird es den Aktionären ermöglicht, ihren Beteiligungsanteil an der Bank zu halten oder zu erhöhen. Gleichzeitig erhalten Interessenten auf allenfalls nicht ausgeübten Bezugsrechten die Chance, sich an der regionalen Bank zu beteiligen. Über die Ausgabemodalitäten werden die Aktionäre zu gegebener Zeit wiederum informiert.

Ebenso genehmigt wurde die Ausschüttung einer steuerfreien Dividende von 15 Prozent auf dem Aktienkapital.

Während die Bankversammlung mit dem gesellschaftlichen Rahmen im Normalfall bis spät nach Mitternacht andauerte und 400 bis 500 Personen einen volksfestähnliches Erlebnis ermöglichte , war die diesjährige Generalversammlung nach einer guten Viertelstunde bereits wieder passé.