420 000 Franken für die Einheit

Der St. Galler Kantonsrat hat Kirchberg und Niederhelfenschwil für die Inkorporation der Schulgemeinden in die politische Gemeinde Beiträge von 295 000 bzw. 125 500 Franken gesprochen.

Hans Suter
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REGION. Die Bürgerschaften der Schulgemeinde Kirchberg und der Primarschulgemeinde Gähwil haben der Inkorporation der Schulgemeinden in die politische Gemeinde Kirchberg und der damit verbundenen Bildung einer Einheitsgemeinde Kirchberg zugestimmt. Das danach in der politischen Gemeinde aufgelegte fakultative Referendum wurde nicht ergriffen. Somit wird die Inkorporation per 1. Januar 2017 definitiv vollzogen.

Beiträge an Mehraufwand

Die Räte der beiden Schulgemeinden Kirchberg und Gähwil sowie der politischen Gemeinde Kirchberg haben dem Departement des Innern ein Gesuch um Förder- und Entschuldungsbeiträge nach Gemeindevereinigungsgesetz (GvG) gestellt. Das Departement kommt jedoch zum Schluss, dass die technische Steuerkraft der politischen Gemeinde Kirchberg mit 1767 Franken deutlich unter dem kantonalen Mittel von 2297 Franken liegt. Die Verschuldung der Primarschulgemeinde Gähwil (5499 Franken) und der Schulgemeinde Kirchberg (6959 Franken) liegt deutlich unter dem kantonalen Durchschnitt von 17 700 Franken pro Schülerin und Schüler. Somit können keine Entschuldungsbeiträge ausgerichtet werden. Hingegen wird der vereinigungsbedingte Mehraufwand anerkannt. Dazu hat der Kantonsrat gestern Beiträge bis maximal 295 000 Franken beschlossen.

Geld für Niederhelfenschwil

Die Inkorporation der Primarschulgemeinden Lenggenwil, Niederhelfenschwil und Zuckenriet in die politische Gemeinde Niederhelfenschwil ist bereits erfolgt. Aufgrund der technischen Steuerkraft werden auch hier keine Entschuldungsbeiträge ausgerichtet. Hingegen wird der vereinigungsbedingte Mehraufwand anerkannt. Der Kantonsrat hat beschlossen, Beiträge von maximal 125 500 Franken an die Einheitsgemeinde Niederhelfenschwil zu entrichten.