35-jähriger Aldi-Geschäftsführer aus Niederhelfenschwil wird WPO-Delegierter

Zwar wurde der Unternehmeranlass verschoben, auf digitalem Weg wählten die Mitglieder des Wirtschaftsportals Ost aber dennoch einen neuen Delegierten. Nun ist noch eine Vakanz zu besetzen.

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Philipp Bürge ist neu WPO-Delegierter.

Philipp Bürge ist neu WPO-Delegierter.

Bild: PD

(pd/rus) Das Wirtschaftsportal Ost (WPO) konnte auf digitalem Weg einen vakanten Delegiertensitz besetzen. Die Wahl wurde nötig, weil der erst vor einem Jahr zum Delegierten gewählte Oliver Wulkan aufgrund eines Arbeitgeberwechsels zurückgetreten war, wie die Verantwortlichen in einer Mitteilung schreiben.

Wulkans Sitz nimmt neu Philipp Bürge ein, der Geschäftsführer der Zweigniederlassung Schwarzenbach der Aldi Suisse AG ist. Er erhielt 98,5 Prozent der Stimmen der WPO-Mitglieder.

Der 35-jährige Bürge ist in Niederhelfenschwil aufgewachsen und seit 13 Jahren bei der Aldi Suisse AG tätig. Die Geschäftsführung in Schwarzenbach übernahm er im März dieses Jahres. Seither ist er für 1000 Mitarbeitende und den Betrieb von über 70 Filialen in der Ostschweiz und im Kanton Zürich verantwortlich.

Was macht die WPO-Delegiertenversammlung?

Die WPO-Delegiertenversammlung hat unter anderem die Aufgabe, Rechnung und Geschäftsbericht von WPO zu genehmigen, die Mitgliederbeiträge festzulegen, das Mehrjahresprogramm zu genehmigen oder den Vorstand zu wählen.

Die WPO-Delegiertenversammlung besteht aus zwölf Personen. Sechs sind Wirtschaftsvertretungen, sechs Gemeindevertretungen.

WPO-Delegierte von Seiten der Wirtschaft sind zurzeit:

  • Albert Baumann (Micarna SA)
  • Philipp Bürge (ALDI SUISSE AG)
  • Thomas De Martin (De Martin AG)
  • Silvia Mäder (Mäder AG)
  • Joachim Zappe (Stihl Kettenwerk GmbH & Co KG)
  • Pirmin Helbling (Kindlimann AG)

WPO-Delegierte von Seiten der Politik sind zurzeit:

  • Kurt Baumann (Gemeindepräsident Sirnach)
  • René Bosshart (Gemeindepräsident Fischingen)
  • Stefan Frei (Gemeindepräsident Jonschwil)
  • Lucas Keel (Gemeindepräsident Uzwil)
  • Matthias Küng (Gemeindepräsident Aadorf)

Der durch die Wahl von Susanne Hartmann in die St. Galler Regierung verwaiste sechste Delegiertensitz der Gemeinden wird erst im kommenden Jahr neu besetzt. (pd)

Enagement für die Region

Seine Motivation, sich als WPO-Delegierter zur Wahl zu stellen, umschreibt Philipp Bürge gemäss Mitteilung wie folgt: «Gerne möchte ich mich für die Region Wil, in der ich aufgewachsen und verwurzelt bin, noch stärker engagieren. Als Vertreter einer der grössten Arbeitgeberinnen in der Region bin ich sehr an der Förderung des Wirtschaftsstandortes interessiert.»

Die Ersatzwahl war eigentlich im Rahmen des zweiten WPO-Unternehmeranlasses vorgesehen gewesen. An diesem hätte unter anderem auch ein Talk mit dem Fussballtrainer Christian Gross stattfinden sollen. Wegen der Coronamassnahmen hatte sich der WPO-Vorstand aber entschieden, den Anlass zu verschieben.