3 Musiker, 23 Instrumente

OBERBÜREN. Wenn drei Musikerinnen oder Musiker im selben Konzert mehr als 20 Instrumente spielen und sich dabei mehr als fünf Stile bedienen, spricht man von einem «Quantett».

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OBERBÜREN. Wenn drei Musikerinnen oder Musiker im selben Konzert mehr als 20 Instrumente spielen und sich dabei mehr als fünf Stile bedienen, spricht man von einem «Quantett». Das «Johannes Kobelt Quantett» setzte bei seinem Gastspiel am Sonntagabend in Oberbüren mit fünf zusätzlichen Instrumenten noch drei drauf. Darunter figurierten exotische und zum Teil mehrhundertjährige Ausführungen von Saiteninstrumenten (Venezianische Gitarre, Bassbalalaika) und Akkordeone (Bandoneon, Concertina). Gespielt wurden Volkslieder aus der Schweiz, aus Russland oder Ungarn sowie Stücke aus der Klassik. «Musaiksteine» nannten Katharina und Johannes Kobelt sowie Adrian Bodmer ihren Auftakt, in dem innert sechs Minuten alle 23 mitgebrachten Instrumente angespielt wurden, bevor das Quantett dann zum fast zweistündigen Hauptgang überging. (mhu)