20:0 zur Pause – einzigartig

Die Uzwiler Ringer präsentierten sich in ihrer Playout-Partie gegen Martigny ohne Fehl und Tadel und gewannen mit dem Rekordergebnis von 34:7.

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RINGEN. In der Playout-Begegnung gegen die Ringerriege Martigny konnten die Uzwiler Ringer von einer sensationellen Siegesserie profitieren. Die erste Begegnung zwischen diesen beiden Mannschaften verlief somit äusserst zufriedenstellend und ist eine gute Basis für den Rückkampf.

Schultersiege

In der leichtesten Gewichtsklasse dieser Partie konnten die Walliser keinen Gegner stellen, so wurde der Uzwiler Marc Dietsche kampflos Sieger. Den ersten wirklichen Kampf hatte somit Marcel Tanner zu bestreiten. In der ersten Runde liess sich Tanner durch einen Angriff des Gastringers überraschen und verlor diese Runde. In der nächsten liess er aber nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit einem Schultersieg vier Wertungspunkte. Mit dem gleichen Erfolg konnte Beat Müller aufwarten. Bereits in der ersten Runde liess er seine Überlegenheit aufblitzen. Im weiteren Verlauf des Kampfs warf Müller seinen Gegner auf die Schultern.

Sensationelles Pausenresultat

In der Anfangsphase seines Kampfs bekundete Markus Schläpfer zwar noch einige Probleme und verlor die erste Runde nach Punkten. In der weiteren Kampfzeit gelang es ihm jedoch, seinen Gegner auf Distanz zu halten und Punkt um Punkt für seinen Sieg zu erarbeiten. In der letzten Minute gelang es dem Uzwiler gar noch, seinen Walliser Gegner auf den Rücken zu legen. Im letzten Kampf vor der Pause machte Pascal Studerus kurzen Prozess mit seinem Gegner und schulterte ihn problemlos. Damit stand es 20:0 für Uzwil. Keiner der Ringer konnte sich erinnern, ein solches Resultat schon einmal erzielt zu haben.

Auch in den nächsten Auseinandersetzungen gelang es den Uzwilern, die Gegner zu schlagen. Mathias Städler und Martin Durrer punkteten ihre Gegner nach Belieben aus, und Daniel Jauch legte seinen Kontrahenten bereits in der ersten Minute auf den Rücken. Einen harten Widersacher hatte Lukas Studerus. Sein Gegner führt die Bestenliste in der Nationalliga B an. Studerus wehrte sich, so gut er konnte, und versuchte zu vermeiden, unnötige Punkte abzugeben. Er verlor dennoch 2:1. Damit konnten er und seine Kollegen in Anbetracht des klaren Schlussresultats aber leben. (pd)

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