20 Fahrer auf dem Podest

AUTOMOBIL. Die Mitglieder des Rennclubs Untertoggenburg (RCU) beteiligten sich an ihrem «Heimrennen» in Frauenfeld mit einer grossen Delegation und verzeichneten auch die erhofften Erfolge.

Stephan Körnli
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Der Wiler Urs Huber konnte am ersten Tag mit seinem Lotus Exige noch Vollgas geben, weil die Wetterbedingungen es zuliessen. (Bild: Stephan Körnli)

Der Wiler Urs Huber konnte am ersten Tag mit seinem Lotus Exige noch Vollgas geben, weil die Wetterbedingungen es zuliessen. (Bild: Stephan Körnli)

AUTOMOBIL. Am ersten von zwei Renntagen dominierten im Loc-Motorsport Urs Huber, Wil, auf Lotus Exige und Hansruedi Giezendanner, Brunnadern, auf Mitsubishi Lancer Evo 8 ihre Klassen. Beide erreichten den ersten Rang. Mit Daniel Körnli, Algetshausen, auf Honda Integra, Michael Meier aus Hallau auf Citroën Saxo und Renato Brunner aus Oberbüren auf Fiat 500 Abarth erreichten drei weitere RCU-Fahrer einen Podestplatz.

Zweiter Tag für die Lizenzierten

Der zweite Tag war den lizenzierten Piloten der Schweizer-Slalom-Meisterschaft vorbehalten. Peter Eisenbart, Jonschwil, auf Ford Escort, Lukas Naef aus Wattwil auf Suzuki Swift und Jakob Morgenegg auf Subaru BRZ siegten in ihrer Klasse souverän. Zu erwähnen ist, dass am Suzuki von Naef in der Einführungsrunde die Radaufhängung brach. Dank der Mithilfe von Kollegen schaffte er aber das fast Unmögliche und konnte den Suzuki rechtzeitig für den zweiten Trainingslauf reparieren. Martin Bächler auf VW Lupo kassierte bei seinem Auftritt zehn Strafsekunden und wurde so nur fünfter.

Gute Gesamtbilanz

Mit Sven Sattler auf Honda Civic, Oski Kuhn auf Honda Integra, Thomas Hungerbühler auf Opel Astra, René Bilger auf VW Golf, Fritz Erb und Thomas Frei auf Opel Kadett C sowie Marcel Felix auf Radical SR3 erreichten sieben weitere RCU-Fahrer den zweiten Rang in ihrer Kategorie. Als jeweils drittklassierte ebenfalls noch auf dem Podest standen mit Marcel Aebi aus Wil, Honda Civic, Jürgen Dorsch, VW Golf, Leander Baumann aus Schwarzenbach auf seinem schönen Formel Renault und Jürg Ochsner und Harry Eberle auf Opel Kadett C fünf weitere RCU-Fahrer auf dem Podest.

Knapp am Podest vorbei (4.) fuhren Bruno Sawatzki in der Interswiss und in der mit 35 Startenden am heissesten umkämpften Klasse E1 bis 2000ccm Peter Niederer. Für letzteren war dies erst der dritte Start auf seinem neu aufgebauten Opel Kadett C 16V. Ein gelungenes Resultat, und das erst noch auf einer neuen und sehr rutschigen Piste bei wechselhaften Wetterbedingungen. Etwas Glück war aber auch dabei. Weil Niederer im ersten nassen Rennlauf nach einem Verbremser den Rückwärtsgang einlegen musste und dann noch mit angezogener Handbremse durchs Ziel fuhr, war diese Zeit nicht zu gebrauchen. Da im zweiten Rennlauf – gewertet wird der schnellere – die Piste fast trocken war, kam dieser in die Wertung.

Nicht alle top

Fredy Bissegger hätte das gerne anders gehabt, denn er rutschte vom guten sechsten auf den 13. Platz zurück. Nedo Baumann verpasste im zweiten Lauf ein Tor und wurde daher nur 26. Daniel Baumgartner verzeichnete in beiden Läufen einen Torfehler, womit ihn seine sechstbeste Zeit wegen zehn aufgebrummten Strafsekunden nur den 15. Rang einbrachte. Roland Graf aus Brunnadern erreichte dafür mit dem Renault Clio den fünften Rang, Rico Hofstetter wurde Siebter und Manuel Santonastaso fuhr auf Rang 8. Als Siebter war Sascha Tanner schnellster RCU-Fahrer in der Klasse E1 über 3000ccm.

Insgesamt starteten am Slalom in Frauenfeld 49 RCU-Fahrer. Wegen eines Bandscheibenvorfalls fehlte Michael Widmer aus Mühlrüti. Ebenfalls nicht am Start war der ETCC-Fahrer Patrik Wolf. Sein Team hatte keinen gültigen Wagenpass für den Renault Clio dabei. Ausgefallen ist zudem Markus Wachter nach einem Lenkungsdefekt am Renault Clio, der aber zum Glück ohne Unfall endete.

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