Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

1500 Kilometer quer durch Südafrika

Die Solar Energy Racers haben an einem Solarrennen in Südafrika den dritten Platz erreicht. Das von der Uzwiler Firma Bühler AG unterstützte Team aus Lehrlingen und Studenten setzte sich gegen eine internationale Konkurrenz durch.
Das selbstgebaute Solarmobil der Solar Energy Racers begeistert in Südafrika. (Bild: PD)

Das selbstgebaute Solarmobil der Solar Energy Racers begeistert in Südafrika. (Bild: PD)

«Wir sind sehr zufrieden mit dem dritten Platz. Als Team haben wir das Bestmögliche herausgeholt», sagt Moritz Waldschock. Er ist Teamleiter der Solar Energy Racers, einer 24-köpfigen Truppe aus Ostschweizer Studenten und Lehrlingen. Schneller als die überwiegend 16- bis 18-jährigen Ostschweizer waren bloss die Mannschaften aus den Niederlanden und diejenige aus Japan. Der Podestplatz ist nicht alles: Das Team hat zudem den «Best Newcomer Award» gewonnen. Schon an verschiedenen Rennen teilgenommen Die Solar Energy Racers wurden 2010 bei einem Jubiläumsfest der Firma Bühler gegründet. Das Unternehmen unterstützt das Team tatkräftig. Mit ihren selbstgebauten Solarautos hat die Mannschaft schon an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen, darunter in den USA und Australien. Vom 22. bis 30. September hat sie der Sasol Solar Challenge nach Südafrika geführt. Ziel der alle zwei Jahre stattfindenden Challenge ist es, eine Strecke von rund 1500 Kilometern nur mit Hilfe von Solarenergie zurückzulegen. Die Challenge dauerte acht Tage und führt von Pretoria im Norden Südafrikas quer durchs Land nach Stellenbosch. Auf dem Weg wurden 18 Stops eingelegt.

Motiviert, das Solarauto weiterzuentwickeln

Die Solar Energy Racers mussten gegen einige Schwierigkeiten ankämpfen. Zu Beginn des Rennens sei ein Sturm aufgekommen, der das Fahrerlager verwüstet hatte, ein anderes Mal habe ein starker Seitenwind das Oberdeck weggeblasen. «Ein Auto, das leer nur etwa 150 Kilo wiegt, ist halt fragiler», erklärt Moritz Waldschock. Die Motivation hat nicht gelitten: Dass sie Pannen, Stürme, Kälte und Müdigkeit überstanden hätten, habe die Gruppe zusammengeschweisst. «Wir denken schon darüber nach, wie wir das Auto weiterentwickeln wollen. Mit diesem Topresultat weiter zu planen, macht schon Spass.»

Platz 1 ging an ein holländisches Team der TU Delft. Die Mannschaft hat ein Kernteam von 10 Studenten, die 18 Monate am Projekt arbeiten, greifen aber auf ein Umfeld von 50-60 weiteren Mitarbeitern an der TU und auf kommerzielle Lieferanten für verschiedene Komponenten zurück.

Platz 2 ging an ein Team der japanischen Tokai University mit 50 Leuten (zum Vergleich: die Solar Energy Racers hatten 24), die mit ganzen Lastwagen angerückt sind und praktisch jedes Autoteil im Ersatzteillager hatten. Beide Teams verwenden Technologien, die teils noch nicht auf dem Markt sind – und hochmoderne Reifen von Michelin (NL) bzw. Bridgestone (J). Das Budget ist fünf- bis sechsmal höher als jenes der Solar Energy Racers, betont Moritz Waldschock. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.