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120 Tonnen Sand für 3 Tage Spass

Vom 24. bis 26. Juni findet beim Uzwiler Freibad der «Beach Battle» statt. Der neue Sportevent ist aus dem Ideenwettbewerb der Gemeinde hervorgegangen. Noch ist nicht klar, ob der Sand auf die Wiese oder in die Halle kommt.
Chris Gilb
Ramon Mösle auf dem Beachvolleyballfeld im Freibad Uzwil. Auch dieses muss vor dem Battle noch präpariert werden. (Bild: Chris Gilb)

Ramon Mösle auf dem Beachvolleyballfeld im Freibad Uzwil. Auch dieses muss vor dem Battle noch präpariert werden. (Bild: Chris Gilb)

UZWIL. Während Beachvolleyballer Ramon Mösle vom Organisationskomitee des «Beach Battle» durchs Uzwiler Freibad geht, um zu erklären, was für den Event alles aufgebaut werden muss, blickt er immer wieder kritisch auf den Sportplatz Schi. Die Wiese, auf welcher kürzlich das Schwingfest stattfand, weist etliche matschige Stellen auf. «Hier sollen eigentlich die drei Sandplätze entstehen, wo am Samstag und Sonntag, nebst auf dem schon vorhandenen Beachvolleyballplatz, die verschiedenen Begegnungen stattfinden sollen», sagt der 31-Jährige.

Insgesamt 500 Personen – aufgeteilt in 55 Teams – haben sich fürs «Beach Battle» angemeldet, etliche stehen auf der Warteliste. Sie treten auf Sand innerhalb von Gruppen aus vier Teams gegeneinander an und messen sich im Volleyball, Fussball, Badminton und Handball. Danach geht es im Turniermodus weiter bis zum Final. «Ein Dutzend Teams tritt sogar an beiden Wettkampftagen an», sagt Mösle.

Entscheid fällt nächste Woche

Das Problem sei nur, wie die 120 Tonnen Sand für die drei Felder verteilt werden sollen, denn bei der aktuellen Bodenbeschaffenheit sei es unmöglich, schweres Gerät einzusetzen. Dieses würde die Wiese noch ganz zerstören. «Eigentlich wollten wir bis Ende der Woche entscheiden, ob der Event in der Eishalle oder im Freien stattfindet, aber wegen des unsicheren Wetters verschieben wir den Entscheid auf Anfang nächster Woche», sagt Mösle. Mindestens vier Tage lang dürfe es vor dem Anlass nicht regnen, damit er im Freien stattfinden kann. «Wir sind darauf vorbereitet, den Battle auch in der Halle durchzuführen und dort einen Sandboden aufzubauen. Allerdings wäre dann das Rahmenprogramm eingeschränkt», sagt Mösle.

Die Beach-Party, mit den Konzerten am Abend und in der Nacht, könne jedoch problemlos in der Halle stattfinden. «Die Slacklines, die zwischen den Bäumen im Freibad für Nachwuchsartisten zur Verfügung stehen, würden bei schlechtem Wetter allerdings wegfallen.»

Den ganzen Tag Wettkämpfe

Bisher sei das Echo auf den Event vielversprechend. «Die Leute schätzen es, dass das Angebot nicht nur auf eine Klientel ausgerichtet ist, sondern etwas für jeden bietet», sagt Mösle. Er zählt auf, was die Besucher alles erleben können: «Den ganzen Tag über Wettkämpfe auf Sand, ein Surfsimulator, Live-Musik über den Tag und die Beach-Party mit angesagten Acts bis spät in die Nacht sowie ein spezielles kulinarisches Konzept.» Idee dabei sei, dass die Besucher nicht nur fertiges Essen kaufen können. Sie können auch verschiedene Spiesse kaufen und diese auf sechs Grills am Ort selbst zubereiten. «Alles an der Veranstaltung soll ein Erlebnis sein», sagt das OK-Mitglied.

Auch die Uzwiler Badi spielt beim «Beach Battle» eine wichtige Rolle. Deren Besuch ist über das ganze Wochenende gratis. Zudem wird ein Tauchkurs angeboten. Dieser findet bei jeder Witterung statt.

Rund 150 Helferinnen und Helfer sind nötig, um den neuen Uzwiler Grossanlass durchzuführen. Die Veranstalter erwarten einige Tausend Besucher. «Wir können noch zusätzliche Helfer brauchen», sagt Mösle. Er blickt wieder kritisch auf den Schi und zum dunklen Himmel.

Mehr Informationen zum dreitägigen «Beach Battle»-Programm: www.beachbattle.ch

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