Wieder mehr soziale Kontakte möglich: Der Kanton St.Gallen lockert ab dem 11. Mai die Einschränkungen für Besuche in Alters- und Pflegeheimen

Das St.Galler Gesundheitsdepartement hat entschieden, ab dem 11. Mai die Einschränkungen für Besuche in Spitälern sowie Alters- und Pflegeheimen zu lockern. Dasselbe gilt in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden.

Drucken
Teilen
Lichtblick für Senioren: In zwei Wochen werden die Einschränkungen in Alters- und Pflegeheimen gelockert.

Lichtblick für Senioren: In zwei Wochen werden die Einschränkungen in Alters- und Pflegeheimen gelockert.

Symbolbild: Keystone

(stm/red.) Wie die St.Galler Staatskanzlei in einer Mitteilung schreibt, werden ab dem 11. Mai die Einschränkungen für Besuche in Spitälern sowie Alters- und Pflegeheimen gelockert. Bis zu diesem Datum würden die aktuell gültigen Einschränkungen bestehen bleiben. Diese dienen dem Schutz derjenigen Personen, die bei einer Infektion mit dem Coronavirus ein erhöhtes Risiko haben.

In Spitälern sei ebenfalls besondere Vorsicht geboten, einerseits um geschwächte Patientinnen und Patienten und andererseits das Gesundheitspersonal zu schützen. Das Gesundheitsdepartement hatte deshalb am 14. März 2020 entschieden, Besuche in Spitälern sowie Alters- und Pflegeheimen stark einzuschränken. Erlaubt sind seither nur noch Besuche von Personen, die sich in ausserordentlichen Situationen befinden. Dazu gehören zum Beispiel Eltern von Kindern im Spital, Partner von Gebärenden oder Angehörige von palliativen Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern in Heimen.

Kantone koordinieren Vorgehen

Die Ostschweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz habe nun beschlossen, gemeinsam den Termin der Lockerung auf den 11. Mai zu setzen, teilt der Kanton St.Gallen mit. Dazu gehören die Kantone Zürich, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden, Schaffhausen, Glarus und St.Gallen. Für die Zeit nach dem 11. Mai prüfe das St.Galler Gesundheitsdepartement derzeit die konkreten Lockerungsmöglichkeiten. Denn die aktuellen Einschränkungen seien einschneidend. Der soziale Kontakt sei ein wichtiges Element für das Wohlbefinden der betroffenen Personen.

«Das Gesundheitsdepartement bittet Familien und Freunde um Verständnis und darum, für den Moment weiterhin auf die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten auszuweichen, seien das Telefonanrufe, Videochats oder Sprachmitteilungen», heisst es in der Mitteilung weiter. Dies sei ein effizienter Schutz für die besonders gefährdeten Personen.

Mehr zum Thema