Wieder mehr Bündner Hirsche

Chur. Der Hirschbestand in Graubünden hat sich nach dem sehr harten vorletzten und dem weniger harten letzten Winter erstaunlich gut erholt. Die Zählung im Frühjahr ergab die zweithöchste Zahl an Tieren in den vergangenen 15 Jahren – geschätzte 13 500.

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Chur. Der Hirschbestand in Graubünden hat sich nach dem sehr harten vorletzten und dem weniger harten letzten Winter erstaunlich gut erholt. Die Zählung im Frühjahr ergab die zweithöchste Zahl an Tieren in den vergangenen 15 Jahren – geschätzte 13 500. Der Abschussplan für die Hochjagd im September sieht vor, dass 4240 Hirsche geschossen werden müssen, 90 mehr als 2009.

Die Anzahl der Rehe zeigt eine leicht steigende Tendenz. Damit sich die Bestände weiter erholen können, bleibt die Jagd auf 17 Tage beschränkt. Den Gemsen macht nach wie vor die berüchtigte Gemsblindheit zu schaffen. Die Regierung hat deshalb bestimmt, die Jagd auf weibliche Gemsen um vier Tage zu kürzen. (sda)

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