Wie gefährlich ist der Wald?

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Heute würde Gallus in St. Gallen keinem Bären mehr begegnen. In Teilen des Thurgaus und des Kantons St. Gallen gilt stattdessen Vorsicht vor Zecken. Sie können das FSME-Virus und Borreliose übertragen. Die Waldbrandgefahr ist in weiten Teilen der Ostschweiz gering. Im Sarganserland, am Walensee, im Werdenberg und im Rheintal ist sie mässig. «Grillfeuer sollten nur in bebauten Feuerstellen entfacht werden», teilt der Kanton mit. Und überhaupt: Statt Gefahr bringt der Wald dem Menschen Erholung, Nutzen und Schutz. «Ein intakter Schutzwald ist bis zu 100-mal günstiger als technische Schutzverbauungen für Lawinen», sagt der St. Galler Forstingenieur Pascal Gmür. Ein Beispiel ist das Verbauungs- und Aufforstungsprojekt Staubern in Sennwald.