WetterTicker
Eisskulpturen in Arbon und Steinach +++ Starkregen in der Ostschweiz: Situation entspannt sich

Nachdem es erneut geschneit hat in der Ostschweiz, kommt nun der grosse Regen. In unserem Wetter-Ticker halten wir euch auf dem Laufenden über die Situation auf den Strassen und im öffentlichen Verkehr.

Online-Redaktion
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Sonntag, 14. Februar - 15:37 Uhr

Steinacher geniessen die eisige Aussicht am Bodensee

9 Bilder

Samstag, 13. Februar - 16:33 Uhr

Eisskulpturen in Arbon

6 Bilder

Bild: Ralph Ribi
Sonntag, 31. Januar - 08:12 Uhr

Der Regen lässt nach, die Lage beruhigt sich

Samstag, 30. Januar - 20:54 Uhr

Mühlau Bazenheid - Wenn Hochwasser zu Kunst wird:

4 Bilder

Leserbild: Walter Baumann

Leservideo: Walter Baumann
Freitag, 29. Januar - 18:10 Uhr

Bei Starkregen bietet sich in der St.Galler Mülenenschlucht jeweils ein besonderes Spektakel, wie auch diese Aufnahmen wieder zeigen:

8 Bilder

Bild: Raphael Rohner
Freitag, 29. Januar - 16:47 Uhr

Thur bei Frauenfeld mit Hochwasser, Überschwemmung auf der Grossen Allmend

Die Thur führt Hochwasser: Aufgenommen auf der Rohrerbrücke zwischen Frauenfeld und Warth-Weiningen.
4 Bilder
Die Thur führt Hochwasser: Aufgenommen aus dem Postauto bei Frauenfeld.
Leserbild: Werner Gremlich fotografierte die grosse Allmend bei Frauenfeld.
Leserbild: Werner Gremlich fotografierte die grosse Allmend bei Frauenfeld.

Die Thur führt Hochwasser: Aufgenommen auf der Rohrerbrücke zwischen Frauenfeld und Warth-Weiningen.

Bild: Christine Luley
Freitag, 29. Januar - 16:26 Uhr

Kantonspolizei Thurgau meldet überflutete Keller und Strassen

(kapo/mlb) Die Regenfälle und das Schnee-Schmelzwasser sorgten am Freitag im Kanton Thurgau für zahlreiche Feuerwehr-Einsätze, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt. Von Mitternacht bis am späten Nachmittag gingen bei der kantonalen Notrufzentrale rund 40 Schadensmeldungen aus dem ganzen Kantonsgebiet ein. In den meisten Fällen mussten Feuerwehren wegen überfluteter Keller oder Strassen aufgeboten werden.

Die Thur bei Weinfelden.

Leservideo: Sharon Rieser

Wegen der hohen Pegel kontrollierten Feuerwehren die Umgebung von mehreren Gewässern und erstellten wenn nötig Absperrungen. Meldungen über verletzte Personen oder grössere Schäden sind keine eingegangen, heisst es in der Mitteilung abschliessend.

Freitag, 29. Januar - 15:57 Uhr

Drohnenaufnahme zur Überschwemmung in Frauenfeld

Beim Zusammenfluss der Murg und der Thur in Frauenfeld sind die Flüsse über die Ufer getreten und haben das Vorland überschwemmt:

Video: Silvy Kohler
Freitag, 29. Januar - 16:02 Uhr

Spektakuläre Aufnahmen aus Unterwasser und St.Gallen

Leser Urs Bollhalder hat am Donnerstagabend die Thur bei Unterwasser gefilmt:

Derweil scheinen sich Extremsportler auf der Sitter in St.Gallen wohlzufühlen, wie folgendes Leservideo zeigt:

Freitag, 29. Januar - 15:45 Uhr

Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie blickt auf einen der niederschlagreichsten Monate seit Messbeginn zurück

(pd) In einigen Regionen der Schweiz zeigte sich der Januar wieder einmal so richtig winterlich. Häufiger Schneefall sorgte auch in tiefen Lagen für viele Tage mit Schneedecke. In der Ostschweiz gab es einen der kräftigsten Neuschneefälle seit Messbeginn, lokal mit Rekordmengen. Einige sehr kalte Nächte rundeten das Bild eines klassischen Wintermonats ab, wie «MeteoSchweiz» in einer Mitteilung schreibt.

Der grosse Schnee in der Ostschweiz: Blick auf die St.Galler Kathedrale.

Der grosse Schnee in der Ostschweiz: Blick auf die St.Galler Kathedrale.

Bild: Raphael Rohner

Viel Schnee im Osten

Vom 14. auf den 15. Januar fielen in der Nordostschweiz in tiefen Lagen 30 bis 45 cm, in höheren Lagen 50 bis 60 cm Neuschnee. Einen derart kräftigen Schneefall gab es hier letztmals vom 4. auf den 5. März 2006. Betroffen waren damals hauptsächlich die Tieflagen der Nordostschweiz, mit etwas grösseren Neuschneemengen als im aktuellen Fall. In den Bergen fielen damals keine besonderen Neuschneemengen.

Nordosten extrem niederschlagsreich

Die häufigen Niederschläge ergaben in der Nordostschweiz extrem hohe Januarsummen. Regional fielen 200 bis 300 Prozent der Norm 1981−2010. Zürich und St.Gallen registrierten eine der höchsten Januar-Niederschlagssummen seit Messbeginn vor über 150 Jahren. Da der Niederschlag oft als Schnee fiel, stiegen lokal auch die Neuschneesummen auf sehr hohe Werte. In Chur fiel mit insgesamt 150 Zentimeter Neuschnee die vierthöchste Monatssumme seit Messbeginn 1888.

Freitag, 29. Januar - 15:05 Uhr

Wilen: Erneut Wasser ins Schulzentrum Ägelsee eingedrungen

Der Sportplatz beim Schulhaus Ägelsee ist von Wasser überspült.

Der Sportplatz beim Schulhaus Ägelsee ist von Wasser überspült.

Bild: PD

(red) Die starken Regenfälle der vergangenen Stunden und die Schneeschmelze haben dazu geführt, dass erneut Wasser in das Untergeschoss des Sekundarschulzentrums Ägelsee in Wilen eingedrungen ist. Die Feuerwehr des Sicherheitsverbundes Region Wil (SVRW) pumpte dieses ab. Nachdem bereits im Sommer 2020 Wasser eingedrungen war, wurden Vorkehrungen getroffen. Offensichtlich reichen diese aber noch nicht aus.

Sekundarschulzentrum Ägelsee: Die Feuerwehr des SVRW pumpte das Wasser aus dem Schulhauskeller.

Sekundarschulzentrum Ägelsee: Die Feuerwehr des SVRW pumpte das Wasser aus dem Schulhauskeller.

Bild: PD

Auf dem Sportplatz bildeten sich grosse Wasserlachen, die nur langsam abfliessen. Das gleiche Bild bietet sich wenig hundert Meter entfernt an der Amselstrasse: Eine Wiese, die als Bauland für Wohnbauten eingezont ist, stand unter Wasser.

See statt Wiesland: Bauparzellen an der Amselstrasse in Wilen.

See statt Wiesland: Bauparzellen an der Amselstrasse in Wilen.

Bild: PD
Freitag, 29. Januar - 14:45 Uhr

Kantonspolizei St.Gallen überrascht: Trotz Starkregen wenig Einsätze

Pascal Häderli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen.

Pascal Häderli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen.

Bild: PD

(mlb) Wie Pascal Häderli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage mitteilt, ist die Verkehrssituation im St.Gallischen «überraschend ruhig». Im Verlaufe des Donnerstagabends seien 25 Feuerwehren im Einsatz gewesen, heute Freitag «nur» deren zehn.

Von grösseren Unfällen weiss der Polizeisprecher am Freitagmittag noch nichts. Die meisten Feuerwehreinsätze lassen sich laut Häderli in folgende Kategorien unterteilen:

  • Sandsperren errichten, um überlaufendes Wasser aufzufangen
  • Bachläufe von Holz befreien, damit der Fluss gewährleistet ist
  • Keller/Tiefgaragen auspumpen
Freitag, 29. Januar - 12:50 Uhr

Frauenfeld: In der Murg fliessen gewaltige Wassermassen

(sko) Nichts als lautes Rauschen: In der nachfolgenden Aufnahme sind die Wassermassen der Murg beim Kleinkraftwerk Zeughausstrasse in Frauenfeld zu sehen:

Video: Samuel Koch
Freitag, 29. Januar - 12:32 Uhr

Drohnenaufnahmen zum Hochwasser in Weinfelden

(mte) Diese Kantonsstrasse im Osten von Weinfelden steht unter Wasser und wurde von der Feuerwehr gesperrt. Die Drohne fing die Feuerwehr bei einer Testfahrt durchs Wasser ein:

Videos: Mario Testa

Die zweite Aufnahme zeigt den Überlauf des Bachs Giessen - ebenfalls ganz im Osten Weinfeldens. Es bildet sich bereits ein kleiner See im Überlaufbecken.

Freitag, 29. Januar - 11:40 Uhr

Der Dorfbach in Pfyn führt nach den Niederschlägen viel mehr Wasser als üblich

(Bild: Stephanie Martina)

Freitag, 29. Januar - 11:10 Uhr

Grosse Lawinengefahr und unterbrochene Bahnstrecken

(rwa) Während der Schnee im Flachland längst geschmolzen ist, stellt er die Berggebiete weiterhin vor Herausforderungen. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) stuft die Lawinengefahr als gross ein. Es seien weiterhin spontane Lawinen zu erwarten, heisst es im Bulletin von Freitagmorgen.

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) stuft die Lawinengefahr aufgrund der aktuellen Niederschläge als gross ein.

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) stuft die Lawinengefahr aufgrund der aktuellen Niederschläge als gross ein.

Symbolbild: Keystone

Die Verhältnisse für Schneesport abseits gesicherter Pisten sind sehr gefährlich. Die Schneesituation beeinträchtigt auch den Bahnverkehr in den Bergen. Exponierte Verkehrswege sind gefährdet. Es gilt, den Weisungen der lokalen Behörden zu folgen.

Freitag, 29. Januar - 10:37 Uhr

Kleine Sturzflut im Werdenberg

Ein Leserreporter filmte für «FM1 Today», wie der Bach zwischen Gams und Wildhaus in Sekundenschnelle anschwoll. Die Schneemassen am Ufer werden einfach weggespült:

Freitag, 29. Januar - 10:05 Uhr

Hochwasserwarnung des Bundes: Thurregion besonders betroffen

Wegen starken Regenfällen in der Ostschweiz warnen die Behörden vor Flussüberschwemmungen, wie SRF News in einem Beitrag vermeldet. Betroffen sei besonders die Thurregion im Kanton Thurgau, sagt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS). Nachfolgend der dazugehörige Tweet von SRF:

Freitag, 29. Januar - 09:53 Uhr

Im Obertoggenburg trat ein Bach über die Ufer

Mit Wetterkapriolen hatte gestern Donnerstag auch das Obertoggenburg zu kämpfen. Zwischen Stein und Starkenbach ist Schnee abgerutscht. Die Folge des Murgangs: Ein Bach trat nach 16.30 Uhr über die Ufer und auf die Hauptstrasse Nesslau-Alt St. Johann. Diese musste gesperrt werden. Laut Polizeisprecher Hanspeter Häderli waren keine verletzten Personen zu beklagen. Wer am Donnerstagabend ins Obertoggenburg wollte, musste dies vom Rheintal her tun.

Oberhelfenschwil: Schnee-Erdrutsch erfasst Liegenschaft

Die Feuerwehr Neckertal rückte mit 20 Einsatzkräften aus.

Die Feuerwehr Neckertal rückte mit 20 Einsatzkräften aus.

Bilder: BRK News

Am Donnerstag gegen 15 Uhr drangen in Oberhelfenschwil mehrere Kubik von schleichendem Schnee und Schlamm auf die Wigetshofstrasse. Die Massen erfassten einen Holzanbau einer Liegenschaft.

Die Naturgewalt hinterlässt ein Bild der Verwüstung.

Die Naturgewalt hinterlässt ein Bild der Verwüstung.

Auf einer Länge von etwa 20 Metern wurde die Strasse mit Schnee, Schlamm und Wasser zugedeckt. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden kann noch nicht abschliessend beziffert werden. Die Feuerwehr Neckertal war mit rund 20 Einsatzkräften im Einsatz.

Mit Schaufeln gegen die Schneemassen.

Mit Schaufeln gegen die Schneemassen.

Freitag, 29. Januar - 09:32 Uhr

Feuerwehr im Einsatz: In einer Tiefgarage in Mörschwil sammelten sich grosse Wassermengen an

Im Kanton St.Gallen wurden einige Keller geflutet, wie «FM1 Today» nach Anfrage bei der Kantonspolizei berichtet. So sah es am Freitagmorgen in Mörschwil aus:

Die Feuerwehr bei einem Einsatz im Mörschwil: In einer Tiefgarage sammelten sich grosse Wassermengen an.
4 Bilder

Die Feuerwehr bei einem Einsatz im Mörschwil: In einer Tiefgarage sammelten sich grosse Wassermengen an.

Bild: BRK News
Freitag, 29. Januar - 8:32 Uhr

Heftige Böen und mässige Hochwasserwarnung

(evw) Seit Donnerstag regnet es fast ununterbrochen. Doch damit nicht genug: Zum Regen dazu kommen heftige Windböen – auf dem Säntis konnten Böen mit fast 140 Kilometern pro Stunde gemessen werden.

Wie MeteoNews unter anderem auf Twitter vermeldet, können die Pegel der Gewässer durch die kräftigen Regenfälle weiter ansteigen. Das könne vielerorts zu Problemen führen.

Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist die Hochwassergefahr zurzeit als mässig einzuschätzen. Die Behörden warnen vor Überschwemmungen von Flüssen. Dem Amt zufolge gilt die Hochwasserwarnung für kleine und mittelgrosse Flüsse. In der Ostschweiz sind davon insbesondere die Alpsteinregion, Liechtenstein und damit der Rhein und die Thur betroffen.

Gegenüber dem Newsportal FM1 Today sagt Matthias Graf, Mediensprecher der Thurgauer Kantonspolizei, dass Feuerwehrleute entlang der Sitter und der Thur im Einsatz sind. Die Einsatzkräfte vor Ort würden vor allem darauf achten, dass sich niemand in Flussnähe begebe. Bis zum Freitagmorgen habe es aber keine grösseren Einsätze oder Schäden gegeben. Kleinere Brücken und Flussabschnitte wurden abgesperrt.

Donnerstag, 28. Januar - 8:32 Uhr

(vre) Traut man den Wetterfröschen im Internet ist das Wintermärchen spätestens am Freitag zu Ende. Ab Donnerstagmittag soll das Wetter kippen: Es wird wärmer. Der Schneefall geht zuerst in Schneeregen und dann in Regen über. Die Niederschläge sollen ergiebig ausfallen. «Meteo Schweiz» schreibt von bis 100 Litern pro Quadratmeter im Toggenburg und im Appenzellerland. Bäche und kleinere Flüsse können durch Regen und Schmelzwasser ansteigen und über die Ufer treten.

Wer in den nächsten Tagen in St.Gallen mit dem Auto unterwegs ist, muss sich auf einige Wetterkapriolen einstellen. Am Donnerstagmorgen könnten die Strassen glatt sein. Danach gibt's Regen und Pflotsch.

Wer in den nächsten Tagen in St.Gallen mit dem Auto unterwegs ist, muss sich auf einige Wetterkapriolen einstellen. Am Donnerstagmorgen könnten die Strassen glatt sein. Danach gibt's Regen und Pflotsch.

Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 14. Januar 2021)

Am Freitag soll's tagsüber bei weiter steigenden Temperaturen weiter regnen. Am Samstag, Sonntag und Montag sehen die Wetterfrösche Regen mit einzelnen trockenen Phasen voraus. Gemäss «SRF Meteo» könnte es am Samstag und Sonntag ab und zu sogar für ein paar Sonnenstrahlen reichen.

Für die nächsten Tage gibt es auch mehrere Wetterwarnungen für die Agglomeration St.Gallen:

  • «Meteo Schweiz» warnt einmal bis Donnerstagmittag vor möglicher Strassenglätte durch angefrierenden Schnee in Stadt und Agglomeration St.Gallen.
  • «SRF Meteo» gibt eine Unwetterwarnung Stufe gelb heraus: Bis Freitag, 21 Uhr, ist in der Agglo St.Gallen zuerst mit Schneefällen zu rechnen, die dann in sehr kräftigen Regen übergehen. Damit das Schmelz- und Regenwasser ablaufen kann, wird geraten die Abläufe in die Kanalisation freizumachen und freizuhalten.
  • Dann gibt «SRF Meteo» von Donnerstag, 8 Uhr, bis Freitag, 23 Uhr, eine Warnung vor starken Windböen heraus. Sie sollen in der Agglo St.Gallen Geschwindigkeiten von 60 bis 80 Stundenkilometern erreichen. Am Freitagvormittag ist vorübergehend sogar mit mehr zu rechnen.