Wetterstation für die Rega

ST. GALLEN. Die Schweizer Rettungsflugwacht (Rega) hat auf dem Dach des St. Galler Kantonsspitals eine Wetterstation installieren lassen.

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ST. GALLEN. Die Schweizer Rettungsflugwacht (Rega) hat auf dem Dach des St. Galler Kantonsspitals eine Wetterstation installieren lassen. Diese ist Teil eines Netzes von Wetterstationen, das die Rega in einem mehrere Jahre dauernden Grossprojekt aufbaut, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Schweizweit werden bis zu 60 Wetterstationen und Webcams installiert, erweitert oder umgebaut.

Derzeit können in der Schweiz jährlich gegen 600 Patientinnen und Patienten nicht aus der Luft versorgt werden, weil das Wetter zu schlecht ist. Die Rega hat darum verschiedene Massnahmen eingeleitet, um künftig auch bei schlechter Sicht fliegen zu können. Nebst den Wetterstationen gehört dazu die Beschaffung von drei allwettertauglichen Helikoptern, welche die Rega vor einigen Wochen bekanntgab. Zudem richtet die Rettungsflugwacht zusammen mit der Luftwaffe und der Schweizer Flugsicherung Skyguide ein Netz von Instrumentenflugrouten für Helikopter ein. Auch in der Ostschweiz werden solche Routen aufgebaut.

Die Rega-eigenen Wetterstationen sind unter anderem mit einem lasergestützten Wolkenhöhenmesser und einem Sensor für Niederschlagsart und Sichtweite ausgerüstet. Das Projekt zur Verbesserung der Flugwetterdaten soll bis 2017 abgeschlossen sein, die Rega investiert dafür insgesamt rund sechs Millionen Franken. (red.)

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