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Kirche Grabs-Gams: Zwei von vier vakanten Sitzen konnten besetzt werden

Die Bürgerschaft der Evangelischen Kirchgemeinde Grabs-Gams verkürzte an ihrer Bürgerversammlung die Abschreibungsdauer für das Kirchgemeindehaus.
Hanspeter Thurnherr
Veränderungen in der Kirchgemeinde: Rolf Domenig ersetzt Waltraud Eggenberger in der Kivo. Susanne Schickler Schmidt wird neue Synodalin (von links). (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Veränderungen in der Kirchgemeinde: Rolf Domenig ersetzt Waltraud Eggenberger in der Kivo. Susanne Schickler Schmidt wird neue Synodalin (von links). (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Durch den Rücktritt von Waltraud Eggenberger auf Ende Juni sind in der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) zwei Sitze vakant. Einer konnte an der Kirchgemeindeversammlung vom Freitag besetzt werden. Rolf Domenig aus Gams wurde einstimmig gewählt. Er tritt sein neues Amt am 1. Juli an. Bei den Synodalen gab Hansjörg Rüesch seinen Rücktritt bekannt, sodass auch hier ein zweiter Sitz frei wurde. Hier konnte die Kivo mit Susanne Schickler Schmidt aus Gams eine Person vorschlagen, die ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Damit bleiben in der Kivo und bei den Synodalen weiterhin je ein Sitz frei. Wie Co-Präsident Thomas Gantenbein (er führt seit letztem Jahr zusammen mit Daniel Saluz die Kivo) erklärte, strebt die Kivo auf den Sommer 2020 an, die Aufteilung in ein Co-Präsidium zu beenden.

Bis 2023 vollständig abgeschrieben

Die Versammlung stimmte auch für die Verkürzung der Abschreibungsdauer beim Kirchgemeindehaus von 25 Jahren auf sieben Jahren zu. Das heisst: Das Kirchgemeindehaus soll nun in den nächsten fünf Jahren, also bis 2023, vollständig abgeschrieben werden, nachdem bereits die ersten zwei Jahre abgeschrieben wurden. Hintergrund ist, dass die Kantonalkirche beim Bau des Hauses Gelder aus dem kantonalen Finanzausgleich in Aussicht gestellt hatte. Doch bisher konnte die Kirchgemeinde davon nicht profitieren. Die Kivo stellte daher der Kantonalkirche ein Wiedererwägungsgesuch, das im Wesentlichen die Verkürzung der Abschreibungsdauer vorsah.

880000 Franken von der Kantonalkirche

Dem stimmte die Kantonalkirche mit einigen Auflagen zu. Unter anderem muss – nebst der nun erfolgten Genehmigung durch die Kirchgemeindeversammlung – der Steuerfuss in dieser Zeit auf 27 Prozent belassen werden. Die Abschreibungen erhöhen sich mit dieser Lösung von 150000 Franken auf 440000 Franken pro Jahr. Dafür bekommt die Kirchgemeinde jährlich 176000 Franken von der Kantonalkirche, also insgesamt 880000 Franken. Unter dem Strich wird die Verwaltungsrechnung der Kirchgemeinde somit um 114000 Franken mehr belastet. Der zu erwartende Fehlbetrag kann 2019 aus den Reserven gedeckt werden. Von 2020 bis 2023 sollen die Fehlbeträge durch die buchhalterische Aufwertung des Pfarrhauses um maximal 520000 Franken ausgeglichen werden.

Zustimmung fand auch die Jahresrechnung 2018. Sie schliesst dank höher als erwarteten Einnahmen aus Kirchensteuern mit einem Überschuss von gut 82600 Franken. Das Eigenkapital erhöht sich dadurch auf knapp 136700 Franken.

Aufwandüberschuss budgetiert

Das Budget 2019 rechnet bei Ausgaben von gut 2,4 Mio. Franken und einem Steuerbedarf von 1,885 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von 91000 Franken. Auch diesem wurde diskussionslos zugestimmt. Gantenbein verwies darauf, dass bei der Kirche «in absehbarer Zeit» eine Gesamtrenovation nötig werde.

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