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Grabs: Zwei unterschiedliche Sichtweisen prägen die Ausstellung im Tätschdachhaus

Unter dem Titel «Südost Nordwest» zeigen Corina Schaltegger und ihr Vater Urs Schaltegger im Grabser Tätschhus Erinnerungsbilder ihrer Reisen.
Adi Lippuner
Im Tätschdachhaus werden bis Sonntag Fotos von Urs Schaltegger und kleinformatige Aquarelle und Zeichnungen, Reiseerinnerungen von Corina Schaltegger gezeigt. (Bild: Adi Lippuner)

Im Tätschdachhaus werden bis Sonntag Fotos von Urs Schaltegger und kleinformatige Aquarelle und Zeichnungen, Reiseerinnerungen von Corina Schaltegger gezeigt. (Bild: Adi Lippuner)

Die junge Grabserin Corina Schaltegger hat an der Luzerner Hochschule Design & Kunst ihren Bachelor-Abschluss in Kunst und Vermittlung gemacht. Im Anschluss begab sie sich auf eine halbjährige Reise, die sie nach Italien, Japan, Hawaii und Kanada führte. «In dieser Zeit habe ich Aquarelle aber auch Comic-artige Erinnerungsbilder gemacht. Es ist sozusagen mein Reise-Skizzenbuch.» Auf Reisen sei sie offen für Neues, begebe sich bewusst auf unbekanntes Terrain und versuche, die innere und äussere Perspektive in Bildern sichtbar zu machen.

Erinnerungen dort zeigen, wo die Reise begann

Entstanden sind kleinformatige Aquarelle, oft gemalt aus überraschenden Perspektiven, aber auch Zeichnungen, die einerseits zum Schmunzeln, aber vielfach auch zum Nachdenken anregen. «Für mich bedeutet Zeichnen, vor allem wenn ich direkt vor Ort verweile, auch überraschende Begegnungen, denn es kam oft vor, dass mich Menschen spontan ansprachen. Zudem trug ich immer eine grosse Kiste mit und darin habe ich die wertvollsten Reiseerinnerungen mit nach Hause gebracht. Dass nun ein Teil davon im Tätschdachhus, dort wo die Reise begann, gezeigt werden darf, betrachte ich als Glücksfall.»

Die Ästhetik des Verfalls

Nicht mit Pinsel und Stift, dafür mit dem Fotoapparat war Urs Schaltegger unterwegs. Seine Reisen führten nach Mittelnorwegen, Südengland und Island. Für die Ausstellung wählte er das Thema «verfallene Strukturen». «Verfall ist unvermeidlich, alle sind früher oder später damit konfrontiert, doch Verfall beinhaltet auch eine gewisse Ästhetik», ist der Fotograf überzeugt. «Wer sich intensiv mit dem Flugzeugwrack – übrigens eine Touristenattraktion auf Island – befasst, kommt nicht darum herum, sich auch mit der Vergänglichkeit auseinander zu setzten, so der Kommentar eines Vernissage-Besuchers.

Im Unterschied zu den Werken seiner Tochter seien seine Bilder reproduzierbar, «bei Corina sind es Unikate». «Uns beiden gemeinsam ist die Leidenschaft fürs Reisen, und dass wir hier in Grabs zusammen eine Ausstellung mit verschiedenen Sichtweisen realisieren konnten, erfüllt mich mit grosser Freude», betonte Urs Schaltegger.

Ausstellung ist noch bis Sonntag offen

Die Bilder, welche auf den Reisen «Südost Nordwest» entstanden sind, werden noch heute Samstag von 14 bis 19 Uhr und morgen Sonntag, von 11 bis 15 Uhr im Grabser Tätschdachhus gezeigt. Die Werke sind käuflich, Interessenten erhalten Auskunft vor Ort von den beiden Künstlern.

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