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FC Buchs verschenkt zwei Punkte leichtfertig

Der FC Buchs und der FC Rebstein trennten sich am Samstagnachmittag 2:2 unentschieden. Das Heimteam stand dem Sieg näher, kassierte nach dem späten Führungstor aber sogleich den Ausgleichstreffer.
Robert Kucera
Der erst 19-jährige Shkelqim Mamuti erzielt nach schöner Vorarbeit den einzigen Treffer in der ersten Halbzeit. (Bild: Robert Kucera)

Der erst 19-jährige Shkelqim Mamuti erzielt nach schöner Vorarbeit den einzigen Treffer in der ersten Halbzeit. (Bild: Robert Kucera)

Das Heimteam war am Samstagnachmittag nahe dran seinen zweiten Saisonsieg einzufahren. Der Lucky Punch zwischen dem FC Buchs und dem FC Rebstein glückte in der 82. Minute – das Werdenberger Happy End schien sich abzuzeichnen. Doch mit dem nächsten Gegenangriff eine Minute später erzielte der Gast das Schlussresultat von 2:2.

Eine Punkteteilung, die in Ordnung geht. Keines der Teams hat sich mit breiter Brust und Dominanz auf dem Spielfeld für die drei Punkte empfohlen. Denn trotz vier Toren waren die Offensivaktionen in dieser Partie von bescheidener Qualität, ein 0:0 wäre kein unrealistisches Resultat gewesen. Im Nachhinein betrachtet wird man sich in Buchs aber mehr über das Unentschieden ärgern als in Rebstein. Denn die Gastgeber lagen zweimal in Führung. Es verwundert deshalb nicht, dass Shkelqim Mamuti nach dem Spiel von einem enttäuschenden Resultat sprach. «Wir waren meiner Meinung nach die bessere Mannschaft und hatten mehr Chancen.»

Nur eine echte Torchance nach einem hohen Ball

Die Worte des Mittelfeldspielers dokumentieren, dass in einem Fussballspiel häufig der letzte Eindruck haften bleibt. In der Tat war Buchs in der Schlussviertelstunde aktiver als der Gegner, bemühter um den Sieg und auch das Angriffsspiel nahm die lange Zeit vermissten Konturen an. «Wir haben nicht unser Spiel gemacht. Denn die hohen Bälle sind eigentlich nicht das, was wir machen wollen», beschreibt der Torschütze zum 1:0. Der Gast aus Rebstein hat die Räume geschickt eng gemacht, das Heimteam fand lange Zeit kein Rezept. So war es sehr schwer, klare Torchancen zu kreieren. «Der letzte Pass aber auch der letzte Biss hat gefehlt», bemängelt der 19-Jährige. Jedoch war es aber auch so, dass beide Teams über weite Strecken bereits am zweit- oder drittletzten Pass scheiterten.

Doch in der Schlussviertelstunde wurden die Buchser Pässe kürzer, die Mittelfeldspieler fungierten als Relay-Stationen zwischen dem Anspielkreis und dem Strafraum – und schon herrschte höchster Alarm im Rebsteiner Strafraum. Die zweite dicke Chance in dieser Phase verwertete Goalgetter Kevin Rohrer nach ausgezeichneter Vorarbeit von Manuel Kalberer an der Seitenlinie, der mit viel Geschick einen Einwurf für das Gastteam verhinderte, und Leoran Amzi, der sich auf den Weg in den gegnerischen Strafraum im 1-gegen-1 energisch durchsetzte und perfekt zu Rohrer passte. Das 2:1 glich in gewisser Weise dem 1:0. Mit der Ausnahme, dass am Anfang ein hoher Ball Richtung gegnerischer Strafraum gespielt wurde – im Rückblick der einzige hohe Ball der zu einer reellen Torchance wurde. Auf der linken Seite behauptete sich zunächst Rohrer im Zweikampf, seine Flanke zur Mitte leitete im Strafraum Cyrill Schlegel direkt an den heranbrausenden Shkelqim Mamuti weiter.

Zwei identische Standards führten zu Gegentoren

Dass der FC Buchs nach vier Runden nur fünf Punkte auf dem Konto hat, hat er sich selber zuzuschreiben. Eine Minute nach dem 2:1 fiel der Ausgleich. Wie Mamuti mutmasst, war wohl die Euphorie schuld daran, dass man unkonzentriert agiert habe. Wie schon beim 1:1 kam es zu einem Freistoss etwa 30 Meter vor dem Tor von der rechten Seite, die Flanke wurde auf den entfernten Pfosten gezirkelt – und bei beiden Toren stand der Buchser Abwehrspieler zu weit vom Torschützen weg. «Daran müssen wir arbeiten», sagt Mamuti. «Wir müssen bei Standards näher am Mann sein, mutig verteidigen und nicht passiv werden.» Doch er ist überzeugt, dass Buchs aus den Fehlern lernen wird und die tiefe Quote von fünf Punkten aus vier Spielen nur eine Momentaufnahme ist. «Wir wissen, dass wir mehr können – und der FC Buchs kann und wird mehr machen», gibt er sich kämpferisch.

Buchs - Rebstein 2:2 (1:0)

Rheinau. – 200 Zuschauer. – Sr. Bilge.

Tore: 32. Mamuti 1:0. 47. Savanovic 1:1. 82. Rohrer 2:1. 83. Savanovic 2:2.

FC Buchs: Caluori; Kalberer, Sabljo, Pascal Schlegel, Ünlü; Gartmann; Sturzenegger (90.+1 Ventura), Cyrill Schlegel (77. Amzi), Mamuti, Varela (63. Ismaili); Rohrer.

FC Rebstein: Roth; Dürr, Dierauer, Kamalanathan; Eugster (86. Oguzhan), Shahini (72. Jäger), Zeilinger (61. Kuster), Nüesch; Savanovic; Maier (90.+4 Benisse), Creo.

Bemerkungen: Verwarnungen: 16. Zeilinger, 80. Ünlü, 87. Ismaili (alle Foul).

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