Zwei Niederlagen für Werdenberger Spieler unter Liechtensteiner Flagge

Das Liechtensteiner Unihockey-Nationalteam hat in der WM-Qualifikation in Lettland diese Woche eine sehr deutliche und eine ehrenvoll knappe Niederlage kassiert.

Reto Voneschen
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Liechtenstein hatte das Nachsehen: Trainer Marco Kipfer aus Sevelen (rechts) und der Buchser Mathias Inhelder (stehend) im Spiel gegen Tschechien.

Liechtenstein hatte das Nachsehen: Trainer Marco Kipfer aus Sevelen (rechts) und der Buchser Mathias Inhelder (stehend) im Spiel gegen Tschechien.

Bild: Reto Voneschen

Auf das 0:25 im Auftaktspiel gegen Tschechien am Mittwoch folgte gestern gegen die Niederlande ein 4:8. Trainiert wird das Team aus dem Ländle von Marco Kipfer aus Sevelen. Und auf dem Spielfeld standen mit Mathias Inhelder, Fabian Kramer und Remo Tischhauser einige Spieler, welche im 2.-Liga-Team des UHC Rangers Grabs-Werdenberg mitwirken.

Im ersten Spiel war die Liechtensteiner Nationalmannschaft schlicht chancenlos, was das Resultat von 0:25 verdeutlicht. Allerdings lag das Team nach zwei Dritteln «nur» 0:12 im Rückstand, erst im Schlussdrittel fielen die Tore wie reife Äpfel. «Das war schade», sagte Liechtensteins Nationaltrainer Marco Kipfer nach dem Spiel, «aber ich habe viel Gutes gesehen bis dahin.»

Remo Tischhauser als bester Spieler ausgezeichnet

In der gestrigen Auseinandersetzung lagen die Liechtensteiner nach der Hälfte der Spielzeit mit 2:4 Toren im Rückstand, das letzte Drittel konnte man sogar noch für sich entscheiden, gegen die 4:8-Niederlage konnte man sich aber nicht mehr stemmen. Remo Tischhauser vom UHC Rangers Grabs-Werdenberg wurde zusammen mit dem Holländer Kasper van der Hark als bester Spieler der Partie ausgezeichnet, erzielte er doch zwei Tore und einen Assist.

Im letzten WM-Qualifikationsspiel treten die Werdenberger in den Diensten Liechtensteins heute in Lettland einmal mehr als Aussenseiter gegen Spanien an.