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Zwei Instrumente, zwei Genres

Salome Flammer und Christopher Thwaites luden zum Konzert in die Kulturstüdtlimühle ein. Beide musizieren auf einem Saiteninstrument; sie auf der Harfe (knapp 50 Saiten), er auf dem Hackbrett (knapp 130 Saiten).
Heidy Beyeler
Während die junge Harfenistin Salome Flammer spielt, hört Christopher Thwaites, Hackbrettspieler, in der Buchser Kulturstüdtlimühle aufmerksam zu. (Bild: Heidy Beyeler)

Während die junge Harfenistin Salome Flammer spielt, hört Christopher Thwaites, Hackbrettspieler, in der Buchser Kulturstüdtlimühle aufmerksam zu. (Bild: Heidy Beyeler)

Eigentlich war es nicht ein, sondern zwei Konzerte. Wechselweise spielten der Hackbrettspieler und die Harfenistin ihre, für ihr Instrument passenden Werke. Es waren sogenannte Solo-Auftritte – abwechselnd auf derselben Bühne. So genoss die Zuhörerschaft unterschiedliche Musikstile. Während die Harfe zart und klassisch daherkam, wirkte das Hackbrett temperamentvoll, alpenländisch und – überraschenderweise – auch modern.

Die Zusammenführung zweier Instrumente

Es war ein kurzweiliges Konzert, bei dem den Gästen am Sonntagabend ein angenehmer Hörgenuss präsentiert wurde. Und dann wagten Harfenistin und Hackbrettspieler zum Schluss der Veranstaltung doch noch ein gemeinsames Stück – quasi die Zusammenführung von zwei Saiteninstrumenten, wie man sie eher selten erlebt. Es gibt nicht viele Kompositionen in dieser gemeinsamen Formation. Deshalb müssen sich Spieler von Harfe und Hackbrett eben fügen, um eigene Interpretationen entwickeln zu können, weil es eben für ein gemeinsames Auftreten der beiden Instrumente kaum Stücke gibt. Das ist eine echte Herausforderung, um mit den beiden Saiteninstrumenten eine neue Art der Musik anzuzetteln.

Während Christopher Thwaites mit seinen Ruten in unglaublich schneller Weise auf den Saiten herumhackt, geht es bei Salome Flammer ruhig und bedächtig zugange, wenn sie an ihren Saiten zupft. In der Buchser Kulturstüdtlimühle war am Sonntagabend spürbar, dass der Hackbrettspieler schon öfters im Rampenlicht auf der Bühne stand.

Für Salome Flammer sind derartige Gelegenheiten für öffentliche Auftritte ein gutes Trainingsfeld. Die Kulturstüdtlimühle bietet eine Plattform für junge Künstler, um sich in der Öffentlichkeit – vor Publikum – bewähren zu können.

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