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In der katholischen Kirche Wildhaus treten zwei Frauenwelten in einen Dialog

Anni Forrer und Caroline Capiaghi geben an einem Erzählabend zwei ganz unterschiedlichen Frauen eine Gestalt.
Dem stillen Wesen der heiligen Crescentia und der exzessiv lebenden mexikanischen Malerin Frida Kahlo wird nicht nur in Holz, sondern auch erzählerisch und musikalisch Gestalt verliehen. (Bild: PD)

Dem stillen Wesen der heiligen Crescentia und der exzessiv lebenden mexikanischen Malerin Frida Kahlo wird nicht nur in Holz, sondern auch erzählerisch und musikalisch Gestalt verliehen. (Bild: PD)

(pd) «Die Brave und die Wilde – zwei Welten im Dialog»: Am Samstag, 9.November, um 19.30 Uhr wird in der katholischen Kirche Wildhaus der Heiligen Ordensfrau Crescentia und der mexikanischen Malerin Frida Kahlo Gestalt verliehen.

Darstellerinnen und Sprecherinnen der beiden berühmten Frauen mit ganz unterschiedlichem Charakter und ihrem gänzlich unterschiedlichen Lebensweg sind Bäuerin, Chorleiterin und Weberin Anni Forrer aus Wildhaus (Crescentia) und Erzählerin Caroline Capiaghi aus Buchs (Frida Kahlo). Musikalisch wird dieser Erzählabend vom Degersheimer Musiker Meinrad Rieser (Altsaxofon) sowie der Tangosängerin Prisca Rigassi aus Rapperswil mit dem Gitarristen Fari Malla gestaltet. Sie unterstreichen mit ihren Beiträgen die unterschiedlichen Wesenszüge der dargestellten Frauen Crescentia und Frida Kahlo.

Zwei konträre Welten stehen sich gegenüber

Seit Wochen bereitet sich das Team um den Künstler Det Blumberg aus St.Peterzell intensiv auf den 9.November vor. Der Erzählabend stellt einander zwei völlig konträre Welten gegenüber.

«Hat uns die traditionelle Kirche noch etwas zu sagen oder ist unsere heutige fordernd turbulente Weltanschauung der richtige Weg?»

So wird der Kerngedanke dieser Abendveranstaltung beschrieben. Mit ihren Rollen, die sie an diesem Abend einnehmen, verleihen Anni Forrer und Caroline Capiaghi den beiden auf ihre jeweilige Art faszinierenden Frauen in Wildhaus eine Gestalt.

Frida Kahlos exzessiver Lebensstil steht im extremen Gegensatz zum stillen Wesen der Heiligen Crescentia. Für die Besucherinnen und Besucher gilt es herauszufinden, was die beiden so unterschiedlichen Persönlichkeiten trotzdem verbindet. Gemäss Det Blumberg soll dieser musikalische Erzählabend aufzeigen, welche Ereignisse diese zwei Frauen geprägt haben. Zu erfahren sei auch, was die beiden Charaktere in unserer heutigen Zeit zu sagen haben.

Zwei ganz unterschiedliche Frauencharaktere

Die Weberstochter Anna Höss, die spätere Heilige Crescentia, lebte in Kaufbeuren im Allgäu und musste als junge Frau «unten durch», nachdem sie endlich ins Kloster aufgenommen worden war. Durch ihre Besonnenheit und ihr demütiges Wesen, aber auch durch Klarheit und deutliche Worte, wurde sie zur gefragten Ratgeberin für das einfache Volk wie auch für hohe Persönlichkeiten ihrer Zeit.

Crescentia gegenüber steht die mexikanische Malerin Frida Kahlo, die mit ihren farbenfrohen, surrealistischen Bildern Weltruhm erlangte. Als junge Frau erlitt sie einen schweren Unfall, der sie zeitlebens immer wieder ans Bett fesselte. Auch in der Beziehung zu ihrem Mann musste sie viel Leid ertragen. Trotzdem fand sie durch ihre Gabe, die Malerei, immer wieder Stärke, Freude und Trost. Frida Kahlo gilt heute als Stilikone und steht in dieser Ausstellung für das extrem schnelle und turbulente Wesen unserer heutigen Zeit.

Auch eine Skulpturenausstellung

Begleitend zum musikalischen Erzählabend ist bis am 17. November in der katholischen Kirche die Skulpturenausstellung von Det Blumberg zu sehen, in welcher er als Künstler der Heiligen Crencentia und Frida Kahlo Gestalt verleiht.

Hinweis:
Musikalischer Erzählabend «Die Brave und die Wilde» mit Skulpturenausstellung: Samstag, 9.November, 19.30 Uhr, anschliessend Apéro; katholische Kirche Wildhaus; Skulpturenausstellung vom 25.Oktober bis 17.November

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