Die SP Sevelen hat zwei Frauen für den Gemeinderat nominiert und empfiehlt Neuhaus für das Gemeindepräsidium

Die Einreichefrist für Kandidierende bei den Kommunalwahlen rückt näher. In Sevelen hat die SP ihre Favoriten anlässlich einer verspäteten HV nominiert.

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Die SP nominierte Barbara Samu-Schneider (SP, neu) und Ursula Wunder Novotny (parteilos, bisher).

Die SP nominierte Barbara Samu-Schneider (SP, neu) und Ursula Wunder Novotny (parteilos, bisher).

Bild: PD

Gut gelaunt und erfreut sich wieder zu sehen, führten die Mitglieder der SP Sevelen ihre verspätete Hauptversammlung durch. Die ordentlichen Geschäfte wurden zügig abgewickelt, damit viel Zeit für Diskussionen und Nominationen blieb.

Da Claudia Billet-Toldo nach drei intensiven Amtsperioden als Gemeinderätin zurücktreten wird, freue sich der Vorstand, eine motivierte und tatkräftige Nachfolgerin präsentieren zu können, heisst es in einer Medienmitteilung der SP Sevelen.

Vielfältig in der Region und der Gemeinde engagiert

Barbara Samu-Schneider, die 40-jährige Familienfrau und Innendesignerin, ist verheiratet und hat zwei schulpflichtige Kinder. Aufgewachsen ist sie in Buchs und Grabs, später war sie mit Familie wohnhaft in Haag und seit zwei Jahren nun sesshaft in Sevelen, wo die Familie ein altes Haus im Flat gekauft und dieses in Eigenleistung umgebaut und renoviert hat.

Ihre frühere Tätigkeit in der Immobilienbranche hat sie zur Ausbildung für Raumgestaltung und Innendesign motiviert. Zu Jahresbeginn hat sie ihre eigene kleine Firma Harmony Design gegründet, mit Schwerpunkt Upcycling – aus alt mach neu! Seit zehn Jahren arbeitet Barbara Samu-Schneider im Vorstand Werdenberger Buuramart Grabs mit und in Sevelen engagiert sie sich als OK-Mitglied für s’Fescht und den Herbstmarkt/Schaf- und Gitzischau. Ihr liegen die Dorfgemeinschaft und ein aktives Dorfleben sehr am Herzen.

Nomination mit grossem Applaus

Ihre bodenständige, offene und engagierte Art überzeugte die Anwesenden. Mit grossem Applaus wurde Barbara Samu-Schneider als SP Kandidatin für den Gemeinderat nominiert.

Wieder kandidieren wird Ursula Wunder Novotny, parteilos (bisher). Mit breitem Fachwissen, grossem Einsatz und hoher Kompetenz führe sie als Präsidentin die Energiekommission und die Umwelt- und Naturschutzkommission, schreibt die SP Sevelen. Ihre politische Haltung zeuge von Respekt gegenüber der Umwelt durch Nachhaltigkeit und Respekt gegenüber den Menschen durch soziale Sicherheit und soziales Handeln. Ursula Wunder Novotny politisiere offen, könne auf Leute zugehen, und sei jederzeit bereit anderen zuzuhören. Dies habe sie in ihrer ersten Amtsdauer bewiesen.

Einstimmig und mit viel Applaus wurde Ursula Wunder Novotny als parteilose Kandidatin von der SP nominiert.

Empfehlungen für Eduard Neuhaus und Ruedi Kühne

Eduard Neuhaus (parteilos), der für das Amt des Gemeindepräsidenten kandidiert, stellte sich den Fragen der Anwesenden. Es ergab sich eine lebhafte, kritische und offene Diskussion, die für beide Seiten interessant und informativ war. Eduard Neuhaus habe sich als lösungsorientierter, aber auch durchsetzungskräftiger Politiker gezeigt, der mit der Seveler Bevölkerung, den Lauten und den Leisen, und nahe bei den Leuten die Aufgaben der Gemeinde anpacken wolle, schreibt die SP Sevelen. Als Gemeinderat habe er bereits in vielen Amtsgeschäften des Gemeindepräsidenten Einblick gewonnen und besitze aufgrund seiner sehr guten, soliden Ausbildung auch die notwendigen Fähigkeiten dazu.

Die SP Sevelen empfiehlt Eduard Neuhaus einstimmig zur Wahl als Gemeindepräsident.

Ruedi Kühne ist seit zwei Jahren im Gemeinderat und zeige sich als kompetenter, lösungsorientierter und äusserst engagierter Gemeinderat. Die SP ist ihm dankbar, dass er ab September als Vizepräsident, während der Vakanz des Präsidiums, die Amtsgeschäfte führen wird. Die SP Sevelen empfiehlt die Wiederwahl von Ruedi Kühne als Gemeinderat. (pd)

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