Zweckverband der Feuerwehren Buchs, Wartau und Sevelen als optimale Lösung

Als Zusammenarbeitsmodell für die neue Feuerwehr der Stadt Buchs und der Gemeinden Wartau und Sevelen ist ein Zweckverband vorgesehen. Ziel ist es, dass die neue Organisation per 1. Januar 2021 in Kraft tritt.

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Die Feuerwehren der Stadt Buchs und der Gemeinden Sevelen und Wartau sollen in einem Zweckverband zusammengeführt werden. (Bild: PD)

Die Feuerwehren der Stadt Buchs und der Gemeinden Sevelen und Wartau sollen in einem Zweckverband zusammengeführt werden. (Bild: PD)

(pd) Die Feuerwehren Buchs, Sevelen und Wartau sollen zusammengeführt werden. Dies ist nach einer Strukturüberprüfung die Empfehlung der gemeinsamen Arbeitsgruppe. Mit der neuen Organisation will man für die künftigen Herausforderungen gerüstet sein. Das Vorhaben wird von den politischen Vertretern der drei Gemeinden unterstützt. In den letzten Monaten wurden verschiedene Zusammenarbeitsmodelle geprüft. Als optimale Lösung resultierte der öffentlich-rechtliche Zweckverband. Dieser bildet eine eigene Rechtspersönlichkeit zur Erfüllung der öffentlichen Aufgabe. Die Hauptvorteile liegen in der klaren Organisationsstruktur, der Transparenz und dem Instruktionsrecht der Gemeinden an die Delegierten. Der Zweckverband ist bei gemeindeübergreifenden Feuerwehren eine gängige Praxis.

An den kommenden Bürgerversammlungen der Stadt Buchs und der beiden Gemeinden Wartau und Sevelen sollen die Bürgerinnen und Bürger über die neue Organisation vorinformiert werden. Danach geht es in der Vorbereitungsgruppe an die Ausarbeitung eines Vorschlags der Zweckverbandsvereinbarung. Ziel ist es, dass diese im Frühjahr 2020 vorliegt und die Bürgerinnen und Bürger an den Bürgerversammlungen darüber befinden können. Falls alles planmässig vor sich geht und die Bürgerschaft dem Zweckverband zustimmt, tritt dieser per 1. Januar 2021 in Kraft.

Die Zusammenarbeit wird enger gestaltet

Bis zum Entscheid der Bürgerinnen und Bürger intensivieren die drei Feuerwehren ihre Zusammenarbeit weiter. Für das kommende Jahr sind fünf gemeinsame Offiziersübungen sowie eine gemeinsame Hauptübung vorgesehen. Auch Spezialisten-Züge absolvieren gemeinsame Übungen. Im vergangenen Jahr wurde erstmalig nicht nur die Grundausbildung für neue Feuerwehrangehörige gemeinsam absolviert, sondern in einem neu gebildeten Ausbildungszug weiter trainiert. Auch im 2019 führt der Ausbildungszug an allen drei Standorten je zwei Übungen durch. Die Zusammenarbeit ist im Fahrzeugpark der Feuerwehren bereits spürbar. Dieser konnte dank dem engen Austausch optimiert werden. So muss beispielsweise für den in die Jahre gekommenen Rüstwagen in Sevelen vorerst noch kein Ersatz beschafft werden. Generell wird es in Zukunft zu weiteren Standortoptimierungen von Fahrzeugen, Anhängern und Material kommen. Auch die Depotstandorte werden überprüft. Von den Strukturanpassungen wird die Bevölkerung weder heute noch in Zukunft etwas zu spüren bekommen. An oberster Stelle stehen nach wie vor die Sicherheit und die kurze Interventionszeit der Feuerwehr.