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Zitterpartie endet mit Sieg für den Ringerclub Oberriet-Grabs und der Tabellenführung

Der RC Oberriet – Grabs bezwingt RS Sense mit 22:16 und ist neuer Tabellenführer. Die Entscheidung fiel erst im letzten Kampf.
Obenauf: Janis Steiger bezwingt seinen Gegner klar nach Punkten. (Bild: PD)

Obenauf: Janis Steiger bezwingt seinen Gegner klar nach Punkten. (Bild: PD)

(mz) Die Situation vor dem heiss ersehnten Heimkampf gegen die Ringerstaffel Sense war einmal mehr offen. Da die Freiburger mit zwei Zählern Vorsprung in der Tabelle nach Oberriet anreiste und den Hinkampf mit fünf Punkten Unterschied für sich entscheiden konnten, mussten die Ringer des RC Oberriet-Grabs einen Sieg mit sechs Punkten Vorsprung erringen, um die Tabellenführung zu übernehmen.

Zur Freude der Athleten und des Publikums gelang dies im Heimkampf prompt – aber nur hauchdünn. Mit 22:16 bezwang der RCOG die RS Sense. Die Entscheidung fiel erst im letzten Kampf des Abends. Den Sieg hatte Schlusskämpfer Dominik Steiger zwar schon auf sicher. Doch für die nötige Sechs-Punkte-Differenz war ein Sondereffort nötig.

Knappe Punkteführung zur Pause für den Gast

Janis Steiger eröffnete die Begegnung gegen Ronan Feyer bis 57 kg Greco. Für seine Aktionen erkämpfter er sich Punkt um Punkt, bis der Sieg nach Punkten feststand. Den geglückten Start perfekt machte bis 130 kg im freien Stil Valdrin Istrefi. Er zeigte gegen Michael Nydegger einen taktisch starken Kampf und realisierte ebenfalls einen Punktesieg.

Nach zwei Begegnungen hiess es 6:2 für Oberriet-Grabs. Wie sich herausstellte, war dies nur eine Momentaufnahme. Denn mit dem dritten Kampf des Abends kippte die Partie. Gleich fünf Niederlagen in Serie kassierten die RCOG-Ringer. Bis 61 kg im freien Stil unterlag Quintus Zogg dem erfahrenen Pascal Jungo. Der Grabser hielt den Schaden aber mit einem Punktestand von 5:6 in Grenzen.

Bis 97 kg Greco kämpfte Ilir Fetahu gegen Käser Matthias. Gegen den konditionell starken Kontrahenten fiel die Niederlage mit 4:11 etwas deutlicher aus. Auch Nicolas Steiger, der bis 65 kg Greco auf Jan Feller traf, musste sich nach Punkten klar geschlagen geben (3:10). Je länger der Kampf dauerte, desto mehr hatte Steiger mit seiner Kondition zu kämpfen. Auf beiden Seiten standen nun je zwei 3:1-Siege zu Buche plus eine knappe 1:2-Niederlage von Oberriet-Grabs. Der Pausenstand von 9:10 versprach für die zweite Hälfte der Partie grosse Spannung.

Trio sorgt für Wende und Tabellenführung

Doch auch nach der Pause hielt die Negativserie der RCOG-
Ringer an. Hajrulla Fetahu unterlag bis 86 kg Freistil dem ehemaligen Internationalen Christoph Feyer klar mit 0:9 und konnte keinen Mannschaftspunkt verbuchen. Bis 70 kg im freien Stil standen sich Maurus Zogg und David Schneuwly gegenüber. Trotz einem bemühten Kampf gelang es dem Greco-Ringer nicht, gegen Schneuwly zu gewinnen. Der 7:7 Endstand bedeutete aufgrund der höheren Wertung Schneuwlys den Sieg für den Freiburger.

Nach fünf Niederlagen in Folge lautete das Zwischenresultat 10:15. Was hiess, dass für einen Sieg nun alle verbleibenden Kämpfe gewonnen werden mussten. Für die Tabellenführung waren gar nur noch Schultersiege oder technische Überlegenheiten hilfreich, wenn zudem die Romands maximal nur noch einen Punkt holen.

Der Grabser Andreas Vetsch startete furios in die Aufholjagd gegen Pascal Sperisen. Bis 79 kg Greco machte der WM-Zwölfte konstant Druck und konnte den Kampf mit 19:4 Punkten gewinnen. Da aber sein Gegner zu Punkten kam, floss ein 4:1 in die Mannschaftswertung ein.

Flavio Freuler und Dominik Steiger mussten nun beide 4:0 siegen. Der im Wartau aufgewachsene Freuler legte bis 74 kg Greco vor und punktete seinen Gegner Jonas Schwaller makellos mit 18:0 Punkten aus.

Nun lag aller Druck auf den Schultern von Steiger. Im letzten Kampf des Abends erwiesen sich diese Schultern als extrem belastbar. Steiger führte vor Heimpublikum mit 14:0 Punkten Vorsprung und stand nur einen Punkt vor einem 4:0-Sieg. Eine umstrittene Szene am Mattenrand führte dann jedoch zu zwei Punkten für Qais Mohammadi.

Um für seine Mannschaft die Tabellenführung herauszuholen, gab es für den Montlinger nur noch eine Option: Schultersieg. Genau diesen lieferte der Mann des Abends auch. Kurz vor Schluss erwischte Steiger Mohammadi im Doppelarmzug und gewann den Kampf durch Schultersieg.

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