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Zeitgemässer Werkhof für Gemeinde Sennwald

Die Bürger von Sennwald stimmen am 25. November über den Baukredit für einen neuen Werkhof in Frümsen ab. Am Dienstag fand ein Informationsanlass statt.
Corinne Hanselmann
Blick auf das Werkhof-Modell von der Wieslenstrasse her. Die Sammelhalle mit Parkplätzen ist vorne links, die Einstellhalle rechts und das Betriebsgebäude hinten in der Mitte – mit Zugang von der Kantonsstrasse. (Bild: Corinne Hanselmann)

Blick auf das Werkhof-Modell von der Wieslenstrasse her. Die Sammelhalle mit Parkplätzen ist vorne links, die Einstellhalle rechts und das Betriebsgebäude hinten in der Mitte – mit Zugang von der Kantonsstrasse. (Bild: Corinne Hanselmann)

Im Juni 2012 haben rund 55 Prozent der Sennwalderinnen und Sennwalder Ja gesagt zu einem neuen Werkhof in Salez für 4,6 Millionen Franken. Da bei der Feinplanung die Kosten aus dem Ruder liefen, stoppte der Gemeinderat das Projekt. Nach gründlichen Abklärungen soll nun doch am Standort des bestehenden Werkhofs in Frümsen festgehalten werden. Am 25. November stimmen die Bürger nun über den Baukredit von rund 4,2 Millionen Franken für den Neubau eines zeitgemässen und zukunftsgerichteten Werkhofs mit Recycling-Sammelstelle in Frümsen ab.

Rund 50 Interessierte besuchten den öffentlichen Informationsabend vom Dienstag im Mehrzweckgebäude Salez. Gemeindepräsident Peter Kindler sowie Architekt Daniel Eggenberger stellten das Projekt vor und beantworteten Fragen der Besucher. Auch der gesamte Gemeinderat war anwesend.

«Der alte Werkhof hat seinen Namen kaum mehr verdient», so Kindler. Teilweise könnten Fahrzeuge und Gerätschaften aus Platzmangel jetzt schon nicht mehr untergestellt werden. Zudem sei die heutige Situation mit der schlecht zugänglichen Entsorgungsstelle für eine Gemeinde mit 5000 Einwohnern unbefriedigend. Zwei angrenzende Häuser konnte die Gemeinde in den vergangenen Jahren kaufen. Dadurch können die Grenzen des Werkhof-Grundstücks etwas verschoben werden, so Kindler.

Sammelstelle künftig über Wislenstrasse zugänglich

Architekt Daniel Eggenberger stellte das Werkhof-Projekt mit Betriebsgebäude, Einstell- und Sammelhalle vor. Der Werkhof wird wie bisher direkt von der Kantonsstrasse her erschlossen. Die Sammelstelle hingegen soll neu von der Wislenstrasse her zugänglich sein. Dadurch könne der Verkehr getrennt werden. Heute müssen Einwohner, die zum Beispiel Karton entsorgen wollen, quer durch den Werkhof fahren. Diese Vermischung habe schon zu manchen gefährlichen Situationen geführt.

Im Betriebsgebäude sind neben Werkstatt, Büro und Lager auch Reserveräume und ein Raum, der von Vereinen und Privaten genutzt werden könnte, geplant. Die Einstellhalle für Fahrzeuge und Material wird so angelegt, dass sie bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt erweitert werden könnte. In der Sammelhalle sollen die heute im Freien stehenden Entsorgungsmulden untergebracht werden.

Das Betriebsgebäude, welches längs zur Kantonsstrasse ausgerichtet wird, ist als einziges der drei Gebäude beheizt. Geplant ist eine Pelletsheizung. «Warum keine umweltfreundlichere Erdwärmesonde?», fragte ein Bürger und der Gemeindepräsident versprach, dies noch zu prüfen. Weitere Fragen, etwa zur Bauweise der Gebäude und zur Zugänglichkeit der Entsorgungsstelle, wurden beantwortet.

Arbeitsvergaben im kommenden Winter

Wird der Baukredit angenommen, sollen über den Winter Arbeitsausschreibungen und -vergaben getätigt werden, sodass im Frühling 2019 mit der Realisierung begonnen werden kann. «Als Erstes würden bis im Herbst 2019 die Einstell- und die Sammelhalle gebaut», erläuterten die Verantwortlichen das weitere Vorgehen. Dann soll das alte Werkhof-Gebäude abgebrochen und bis Frühling 2020 das neue Betriebsgebäude erstellt werden.

«Die finanzielle Belastung ist für die Gemeinde absolut tragbar», versicherte der Gemeindepräsident. Nach Anrechnung der Vorfinanzierungen verbleibt ein abschreibungspflichtiger Nettobetrag von 69000 Franken pro Jahr.

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