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Zeichner des BZB sind auf dem Gipfel der Ausbildung angekommen

Im Lichthof des BZB feierten am Dienstag die Zeichnerinnen und Zeichner Fachrichtung Architektur das Bestehen ihrer vierjährigen Ausbildung. Vier davon haben ihre Lehre im Werdenberg gemacht oder wohnen im Werdenberg.
Christian Imhof
Zeichner-Absolvent mit Wohnsitz im Werdenberg: Dominic Zogg (vierter von links) aus Weite. (Bild: Christian Imhof)

Zeichner-Absolvent mit Wohnsitz im Werdenberg: Dominic Zogg (vierter von links) aus Weite. (Bild: Christian Imhof)

Es sei neben der grossen Freude, für ihn persönlich auch ein etwas wehmütiger Tag, sagte Berufskundelehrer Roland Fäh zu seinen Schützlingen. Vier Jahre seien doch eine recht lange Zeit, in der die Lehrlinge ihm, auch wenn sie es vielleicht nicht glauben werden, ziemlich ans Herz gewachsen seien. Auf die Diplomanden warte jetzt schlagartig viel mehr Verantwortung und ein Abrufen von den erlernten Kompetenzen. Das «L» könne abgenommen werden, denn sie seien jetzt Fachkräfte von denen er sich wünsche, dass sie aktiv gegen den Fachkräftemangel ankämpfen werden.

Eine Aufforderung, der Branche treu zu bleiben

Auch BZB-Rektor Beni Heeb freute sich darüber, die 29 Ausgelernten in die Erwachsenenwelt zu überführen. «Zeichner sind eigentlich meine Lieblinge, auch wenn man das hier fast nicht sagen darf», erklärte er schmunzelnd. Ein Lehrabschluss sei wie ein Gipfelsturm und heute empfehle er den erfolgreichen Absolventen stolz auf sich selber zu sein und die Seele einfach «bambelen» zu lassen. Den nächsten zu erklimmenden Gipfel, am besten innerhalb der Branche, sollen sie mit Bedacht auswählen. Sich bloss nicht nur mit einem Hügel zufrieden zu geben oder auf der nächsten Bergtour gar anzustehen, sei definitiv nicht die richtige Wahl. Auch Heeb schwenkte bei den Gratulationsworten die Fahne für den Berufsstamm und überliess nach seiner kurzweiligen Rede Brigitte Lüchinger das Podium.

Das Lernen nie an den Nagel hängen

An diesem Freudentag feierte das BZB eine Premiere, denn erstmals in der Geschichte hielt mit Brigitte Lüchinger eine Frau die Festrede an der Lehrabschlussfeier. Brigitte Lüchinger, die Präsidentin des Arbeitsgeberverbands Rheintal zeigte sich in ihrer flammenden Rede als ein grosser Fan des dualen Bildungssystems. Mit einer amüsanten Powerpoint-Präsentation und einer ansteckenden Euphorie erklärte sie, wie wichtig es sei, den Berufsstolz der Zeichner zu fördern. Brigitte Lüchinger ist fest davon überzeugt, dass talentierte Handwerker in einer Welt voller studierter Theoretiker wichtiger denn je seien.

In einer von Globalisierung und Digitalisierung geprägten Zukunft, könne von der Jugend Geschichte geschrieben werden. Ein Lehrabschluss sei heute vielfach erst der Anfang von imposanten Karrieren. Wichtig sei es, das Lernen nie an den Nagel zu hängen, erklärte Lüchinger kurz vor der Diplomübergabe. Das bedeute nicht immer weiter zu studieren, sondern viel mehr, im Tagesgeschäft den Erfahrungsschatz zu erweitern. Dass die Absolventen ihren Job voller Herzblut ausüben, zeigte der sehr hohe Notengesamtdurchschnitt von 4,9, der tosenden Applaus einbrachte.

Absolventen und Lehrbetriebe aus der W&O-Region

Zeichner: Melanie Halter, Seewen SO (Märk Architektur AG, Buchs); Sabrina Pfiffner, Plons (ATM3 AG, Grabs); Domenic Zogg, Weite (Vogt Architekten AG, Balzers); Mischa Büchel, Altstätten (Berger + Partner AG, Buchs).

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