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In Haag würde man sich über eine Wand freuen

Bei der Autobahnausfahrt Haag wird nächstes Jahr für rund 3,5 Millionen Franken eine 460 Meter lange Lärmschutzwand gebaut. Weitere Massnahmen plant der Bund entlang dem Werdenberg nicht.
Armando Bianco
Ende 2020 wird hier eine Lärmschutzwand stehen: Der Bund plant Massnahmen für betroffene Gebäude entlang der Autobahn Höhe Anschluss Haag. (Bild: Armando Bianco)

Ende 2020 wird hier eine Lärmschutzwand stehen: Der Bund plant Massnahmen für betroffene Gebäude entlang der Autobahn Höhe Anschluss Haag. (Bild: Armando Bianco)

Etwas mehr als drei Jahre sind vergangen, seit das «Ausführungsprojekt Lärm» in den Rathäusern der Gemeinde Sennwald und der Stadt Buchs öffentlich einzusehen war. Darin geht es um die Errichtung einer Lärmschutzwand in Fahrrichtung Chur zwischen den Anschlüssen Sennwald-Salez und Buchs; 460 Meter lang und 4.5 Meter hoch. Aus dem Auflageverfahren sind keine Einsprachen mehr offen, das Plangenehmigungsverfahren liegt seit Juni 2017 rechtskräftig vor. Am Projekt ergaben sich keine Änderungen mehr.

Stefan Hauser, Beauftragter Kommunikation beim Bundesamt für Strassen (Astra), sagt:

«Die Wand wird bezüglich Lage und Höhe wie ursprünglich geplant beim Anschluss Haag realisiert», sagt

Die Wand sollte bis Ende 2020 stehen

«Aktuell gehen wir davon aus, dass der Baustart der Hauptarbeiten im April oder Mai 2020 erfolgt, diese sollte nach rund sechs Monaten abgeschlossen sein.» Derzeit beschäftigt sich ein vom Astra beauftragter externer Projektverfasser mit der Erarbeitung Projektes im Detail. Sobald das fertige Detailprojekt vorliegt und genehmigt ist, sucht der Bund nach einem geeigneten Unternehmer für die Arbeiten. «Das Beschaffungsverfahren beansprucht aufgrund geltender gesetzlicher Vorgaben wiederum eine gewisse Zeit, ehe nach der Sicherung der Finanzierung letztlich die Bauarbeiten starten können», so Stefan Hauser weiter. Auch wenn noch keine konkreten Offerten vorliegen, geht er davon aus, dass man im bereits vor drei Jahren kommunizierten Kostenrahmen liegt, nämlich rund 3.5 Millionen Franken.

Profitieren von der Wand werden die Bewohner der Gebäude zwischen der Ausfahrt Haag und der Tscheggenaustrasse. Messungen haben vor einigen Jahren ergeben, dass bei gegen 40 Gebäuden entlang des besagten Autobahnabschnittes die Grenzwerte für den Lärmschutz überschritten werden. Die Wand soll den Lärm absorbieren und auch blickdicht sein.

Trotz Überschreitung keine Massnahmen geplant

Weitere Lärmschutzmassnahmen entlang dem Werdenberger Abschnitt der Autobahn sind derzeit nicht geplant, auch wenn es einzelne Standorte, an denen Grenzwerte überschritten werden. Der Sprecher des Bundesamtes sagt gegenüber dem W&O, Massnahmen würden aber nur dort umgesetzt,

«wo es wirtschaftlich tragbar und verhältnismässig sowie aus Platzgründen baulich möglich ist».

Konkret ist die Lärmbelastung bei Gebäuden nahe den Anschlüssen Buchs und Sennwald zwar über dem Grenzwert, allerdings so minim, dass man Massnahmen beim Bund nicht als verhältnismässig betrachtet. Lediglich einem Gebäude in Buchs wurden Lärmschutzfenster zu Lasten des Bundes eingebaut.

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