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Volleyballerin Samira Sulser: «Wir freuen uns auf die EM»

Samira Sulser und ihre Teamkolleginnen haben historisches vollbracht. Am Mittwoch hat sich die Schweizer Nationalmannschaft erstmals sportlich für eine Europameisterschaft qualifiziert.
Robert Kucera
Die erfolgreiche Schweizer Frauennationalmannschaft mit der Wartauerin Samira Sulser (vorne rechts). (Bild: Damien Sengstag)

Die erfolgreiche Schweizer Frauennationalmannschaft mit der Wartauerin Samira Sulser (vorne rechts). (Bild: Damien Sengstag)

«Es ist ein mega cooles Gefühl», lässt sich Samira Sulser nach dem Triumph der Schweizer Frauennationalmannschaft entlocken. Dass man das letzte EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich nach einer 2:0-Satzführung noch 2:3 verlor, spielte letztlich keine Rolle mehr. «Wir haben das gemacht, was wir müssen – zwei Sätze gewonnen.»

Der Erfolg ist der 23-Jährigen sehr wichtig und die Wartauerin hält weiter fest, dass es auch für das Schweizer Volleyball ein wichtiger Erfolg war. Schliesslich habe man sich erstmals auf sportlichem Weg für eine Europameisterschaft (23. August bis 8. September, Veranstalter: Türkei, Polen, Ungarn und Slowakei) qualifiziert.

«Wir alle haben sehr viel für die Quali investiert»

Nervös sei Sulser während der Partie nie gewesen. «Etwas Druck hat das Team schon gespürt. Aber wir haben befreit gespielt, wir hatten das Spiel im Griff. Von daher wusste ich: Das packen wir!» Auf dem Feld stand Samira Sulser aber nur kurzzeitig im dritten Satz. «Ich bin mega nahe dran, aber es fehlt noch was.» Der Schweizer Nationaltrainer setzt in einer Partie üblicherweise auf jene Spielerinnen, die im Spielrhythmus sind und von Beginn weg auf dem Spielfeld stehen. In Freundschaftspartien allerdings spielte Samira Sulser auch schon durch.

Die Zugehörigkeit zum Team zementiert sie stellvertretend für alle, die meist auf der Bank Platz nehmen müssen: «Wir haben es sehr gut miteinander, der Teamgeist ist ausgezeichnet.» Die homogene Truppe soll in dieser Zusammensetzung auch zur EM fahren dürfen – auch wenn es noch einige Schweizerinnen gibt, die mit ihrer Klasse durchaus ein Gewinn wären. «Zur EM fahren nur jene Spielerinnen, die sich dafür entschieden haben, auch die EM-Qualifikation zu bestreiten. Das haben wir so abgemacht», erläutert Sulser und ergänzt: «Wir alle haben sehr viel für die Qualifikation investiert.» Der Erfolg war für die Volleyballerinnen gleichermassen Freude und Erleichterung. «Wir freuen uns auf die EM.»

Samira Sulser spürt das Vertrauen des Trainers

Nach den glorreichen Tagen im Kreise der Nationalmannschaft beginnt für Samira Sulser nun wieder der Volleyballtag. Doch dieser Alltag im neuen Verein TS Volley Düdingen ist alles andere als trüb. «Wir sind an der Tabellenspitze», frohlockt sie, schränkt aber rasch ein: «Allerdings haben wir ein Spiel mehr als Sm’Aesch Pfeffingen.» Die NLA-Meisterschaft wird am Samstag, 19. Januar fortgesetzt, tags darauf kommt es zum Spitzenspiel Sm’Aesch gegen Düdingen. «Hier entscheidet sich der Kampf um Platz eins», so Sulser.

In Düdingen gefällt es der Wartauerin sehr gut, ihr behagt die familiäre Atmosphäre sehr. Auch kommt sie häufiger zum Einsatz als in der Nati – und dies, obwohl zwei Ausländerinnen auf ihrer Position gesetzt sind. «Doch eine der beiden fiel aus, Sulser spielte zu Saisonbeginn praktisch durch. Doch auch jetzt, bei Vollbestand auf der Position, steht sie oft im Feld. «Der Trainer vertraut mir, das ist mir wichtig.» So wird Sulser auch rasch woanders eingesetzt, wenn jemand ausfällt. Sie geniesst ausserdem die Trainings mit den erfahrenen Ausländerinnen. «Das höhere Level ist sehr lehrreich», beschreibt sie. «Es ist mega cool, ich erhalte viele Tipps.»

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