Wildtiere auf der Autobahn A13 bei Sevelen: Kantonspolizei St.Gallen muss zweimal wegen Rehen ausrücken

Gleich zweimal musste eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen am Mittwochmorgen wegen Rehen auf der Autobahn A13 ausrücken.

Robert Kucera
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Am Mittwochmorgen hielten Rehe Automobilisten und die Kantonspolizei St.Gallen in Trab.

Am Mittwochmorgen hielten Rehe Automobilisten und die Kantonspolizei St.Gallen in Trab.

Symbolbild

Erstmals um 5.30 Uhr, das zweite Mal eine Stunde später musste eine Patrouille der Kantonspolizei (Kapo) auf der Autobahn A13 nach dem Rechten sehen. In beiden Fällen betraf es den Autobahnanschluss Sevelen/Vaduz, genauer gesagt die Autobahneinfahrt in Richtung Chur.

Weder die erste noch die zweite Kapo-Patrouille hat auf der Autobahn zu Massnahmen greifen müssen, wie Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, mitteilt. Die Rehe haben die Fahrbahn von selbst wieder verlassen, bevor es zu Schäden gekommen ist.

Brennpunkt sind die Ein- und Ausfahrten

Wildtiere auf der Autobahn sind keine Seltenheit. «Wir haben viele solche Einsätze», sagt Schneider. Die aufgestellten Zäune schützen zwar Tier und Automobilisten – doch wenn es sich ein hartnäckiges Wildtier unbedingt in den Kopf gesetzt hat, auf die andere Seite des Zauns zu gelangen, dann ist dieses Hindernis keines mehr. Häufiger kommt es allerdings vor, dass Wildtiere via Hauptstrassen und die Ein- und Ausfahrten auf die Autobahn gelangen.

Unverrichteter Dinge zogen die Patrouillen also wieder ab. Ernst nehmen muss die Kapo aber jede einzelne Meldung von Tieren auf der Autobahn. «Wir sind für die Gefahrenabwehr auf Autobahnen zuständig. Wenn man sieht, was ein Unfall mit einem Reh für Folgen, auch für den Automobilisten, haben kann, rechtfertigt es jeden Einsatz», betont Florian Schneider. Deshalb sei es auch wichtig, stets rasch die Kapo zu kontaktieren und auf keinen Fall selber anzuhalten oder von sich aus Massnahmen zu ergreifen.