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Wildhaus: Der viele Neuschnee ist eine gute Basis für die ganze Saison

Der viele Schnee, der in diesen Tagen fällt, freut die Betreiber der Bergbahnen, denn schon bald beginnt die Zeit der Skiferien. Nur wer genug Schnee und gute Pisten hat, steht in der Gunst der Gäste oben.
Heini Schwendener
Die Pistenfahrzeuge im Obertoggenburg standen im Grosseinsatz. (Archivbild: Heini Schwendener)

Die Pistenfahrzeuge im Obertoggenburg standen im Grosseinsatz. (Archivbild: Heini Schwendener)

Am Mittwochmorgen standen die Anlagen der Bergbahnen Wildhaus AG vorübergehend still. Geschuldet war dies allerdings nicht allein dem vielen Neuschnee, sondern vor allem dem Wind. Im Tal – auf 1000 Metern – lag am Morgen etwa 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee, weiter oben natürlich noch mehr. Und es schneite weiter. Im Skigebiet hatten die heftigen Winde zu teils meterhohen Schneeverwehungen geführt. Die Mitarbeitenden der Bergbahnen Wildhaus AG waren mit der Pistenpräparation also richtig gefordert. Alle Mann und alle Maschinen standen im Einsatz.

Im Verlauf des Morgens liess der Wind nach und die ersten Bahnen konnten ihren Betrieb aufnehmen. Auch wenn so ergiebige Schneefälle für die Bahnbetreiber viel Arbeit verursachen, so überwiegt insgesamt natürlich die Freude darüber. «Das gibt eine super Schneelage, darauf fahren wir bis Saisonende», hält Jürg Schustereit, Marketingleiter der Bergbahnen Wildhaus AG, fest.

Lawinengefahr abseits der Pisten

Bis Anfang nächster Woche geht er für diese Jahreszeit von einer durchschnittlichen bis leicht überdurchschnittlichen Schneehöhe im Obertoggenburg aus. Schustereit betont aber auch, dass abseits der Piste die Situation heikel sei. «Der Wind ist bekanntlich der Baumeister von Lawinen», sagt er. Beide Voraussetzungen sind somit in diesen Tagen gegeben. Das Obertoggenburg sei aber nicht sehr stark lawinengefährdet wie einige andere Skigebiete. Ein neuralgischer Punkt sei die Ostflanke des Gamserruggs. Dort kommt es im Verlauf einer Wintersaison nötigenfalls zu Lawinensprengungen.

Bei der Talstation der Bahn zum Oberdorf türmen sich Schneeberge. (Bild: PD)

Bei der Talstation der Bahn zum Oberdorf türmen sich Schneeberge. (Bild: PD)

Die ergiebigen Schneefälle dieser Tage haben nicht zu dramatischen Situationen wie in Teilen Österreichs und Süddeutschlands geführt. Sie schaffen vielmehr eine gute Basis für den weiteren Winterverlauf. Die Schneefälle sind derzeit sehr willkommen, denn am 19. Januar beginnt die Zeit der Skiferien, die bis Mitte März dauern wird. Genug Schnee und gute Pisten locken bekanntlich viele Gäste an. Bei den Bergbahnen Wildhaus AG ist man guter Dinge, dass angesichts der Wetterprognosen heute Donnerstag ein gutes Teilangebot von Pisten zur Verfügung stehen wird. Am Freitag und Samstag ist wieder der Normalbetrieb vorgesehen.

Die Bahnbetriebe haben die Schneemassen im Griff

Auch am Flumserberg kämpfen die Bergbahnen-Betreiber vorderhand nicht mit dem Schnee. «Zurzeit haben wir 95 Zentimeter Schnee auf dem Maschgenkamm (2020 m)», sagt Katja Rupf, Mediensprecherin der Bergbahnen Flumserberg. Die Schneemassen würden derzeit keine Probleme bereiten. «Zurzeit beschäftigen sich unsere Techniker eher mit den herrschenden Windverhältnissen.» Ähnlich wie in Wildhaus waren am Mittwochmorgen deshalb nur vereinzelte Lifte geöffnet. Was den Neuschnee angehe, könne sich die Situation jederzeit ändern.

Besonders freut man sich in Appenzell Innerrhoden über den vielen Neuschnee. «Wir können heute Donnerstag so richtig in die Saison starten», sagt Mario Koller, Geschäftsführer der Ebenalpbahn. Bislang seien lediglich das Kinderland und der Skilift Horn in Betrieb gewesen. Da hätte man auf künstliche Beschneiung zurückgreifen können. Eigentlich hätten bereits am Mittwoch die Gondeln die ersten Skifahrer auf die Ebenalp bringen sollen, «der starke Wind hat die Eröffnung aber nochmals um einen Tag verschoben».

Von den Pizolbahnen waren vorderhand keine Informationen zur Situation erhältlich. (tn)

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