Widnau
150 Tonnen schwerer Sattelschlepper mit Bohr-Kran kommt von A13 ab – diese wird für die Bergung sechs Stunden gesperrt

Am Montagnachmittag, kurz nach 16.30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zwischen Kriessern und Widnau zu einem Selbstunfall eines Schwertransporters gekommen. Ein 50-jähriger Fahrer kam mit seinem Sattelzug mit einem Gesamtgewicht von rund 150 Tonnen von der Fahrbahn ab. Für die Bergung musste die Autobahn gesperrt werden.

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Der Sattelschlepper mit einem Bohrkran kam von der Strasse ab.

Der Sattelschlepper mit einem Bohrkran kam von der Strasse ab.

Bild: Kapo SG

(kapo/wo) Ein 50-jähriger Mann fuhr mit einem Sattelschlepper mit angehängtem Sattel-Sachentransportanhänger auf der Autobahn A13 von Kriessern in Richtung Widnau auf dem Normalstreifen. Als Ladung führte der Ausnahmetransport einen 90 Tonnen Bohr-Kran mit sich.

Gemäss Aussagen des Fahrers platzte kurz vor der Ausfahrt Widnau der Reifen an der Zugmaschine, heisst es in der Mitteilung der Polizei. Der Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Sattelzug. Dieser kam rechtsseitig von der Fahrbahn ab, prallte in die Leitplane und blieb im Grünstreifen stecken.

Der Chauffeur blieb unverletzt, aber es entstand grosser Schaden.

Der Chauffeur blieb unverletzt, aber es entstand grosser Schaden.

Bild: Kapo SG

Die genaue Unfallursache wird nun von der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt. Der Chauffeur blieb unverletzt.

In der Nacht auf Dienstag: Autobahn für Bergung gesperrt

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Normalstreifen der Autobahn A13 vorübergehend gesperrt. Für die Bergung des rund 150 Tonnen schweren Sattelzugs musste der Autobahnabschnitt Kriessern - Diepoldsau in der Nacht auf Dienstag für rund sechs Stunden gesperrt werden.

Aufwändige Bergung in der Nacht.

Aufwändige Bergung in der Nacht.

Bild: Kapo SG

Mehrere zehntausend Franken Schaden

Im Einsatz standen nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen und der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen auch das Bundesamt für Strassen ASTRA, der Unterhaltsdienst sowie zwei spezialisierte Abschleppfirmen. Die gesamte Schadenssumme dürfte mehrere zehntausend Franken betragen.

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