Wichtige Hilfe in Zeiten von Corona: Das Wirken des regionalen Entlastungsdienstes wurde gewürdigt

Der Entlastungsdienst Sarganserland Werdenberg leistete im vergangenen Jahr bei 916 Einsätzen 2057 Stunden für Betreuung zur Entlastung von Familien mit Menschen mit Beeinträchtigung.

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Zufriedene Gesichter im Entlastungsdienst: (von links) Paula Eberle, neues Vorstandsmitglied, Jubilarin Regula Good, und Präsident Heimo Steriti.

Zufriedene Gesichter im Entlastungsdienst: (von links) Paula Eberle, neues Vorstandsmitglied, Jubilarin Regula Good, und Präsident Heimo Steriti.

Bild: PD

(pd) Zurzeit werden 36 Familien betreut, was einer Zunahme um zehn Familien bedeutet. Es ist bemerkenswert, dass doppelt so viele Einsätze bei gleichbleibender Anzahl Entlastungsstunden wie im Vorjahr anfielen. Dies zeigt, dass die angebotene Dienstleistung immer gefragter wird, betont der Entlastungsdienst in einer Medienmitteilung.

Bedeutung der Entlastung in schwierigen Zeiten

Der Präsident Heimo Steriti begrüsste 21 Mitglieder zur verspäteten Hauptversammlung des Entlastungsdienstes in der Region. Covid-19 machte auch vor dem Entlastungsdienst nicht halt und zwang den Verein, die vielerorts dringenden Entlastungen der Angehörigen auszusetzen. Leider waren die Rahmenbedingungen seitens des Kantons erst im späteren Verlauf des Lockdowns gegeben, damit der Verein die Entlastungen wieder aufnehmen konnte.

Dies war für viele Familien eine zusätzliche Belastung und nur in akuten Fällen, durfte entlastet werden. Der Verein musste immer gründlich abwägen, was möglich war und was nicht. Sobald jedoch die Schutzkonzepte abgenommen waren, durften die Betreuerinnen und Betreuer wieder tätig werden und die Angehörigen der Menschen mit Beeinträchtigungen konnten wieder aufatmen.

Dank des Präsidenten für das grosse Engagement

Rückblickend betrachtet, musste man feststellen, dass viele Familien an ihre Grenzen stiessen. Man ist froh ein Konzept gefunden zu haben, um bereit zu sein, bei einer allfälligen wiederkehrenden Einschränkung. Damit kann gerade in schwierigen Zeiten dringend benötigte Entlastung sichergestellt werden. Der Präsident bedankte sich bei allen für das grosse Engagement.

Glücklicherweise war auch das zweite Jahr nach der Reorganisation des Entlastungsdienstes Ostschweiz (EDO) ein Erfolg, und die Abläufe konnten konsolidiert werden. Somit war das Fazit für den regionalen Entlastungsdienst absolut zufriedenstellend.

Ergänzung des Vorstandes und ein Jubiläum

Dank der tollen Unterstützung der Mitglieder, vieler Spender und zum Teil auch der regionalen Behörden, konnte das Jahr finanziell mit einem positiven Resultat abgeschlossen und der Betrag den Reserven zugeführt werden. Immer noch eine grosse Herausforderung ist der Bekanntheitsgrad des Vereins und dessen Dienstleistung. Hier ist auch künftig wichtig, auf das wichtige Angebot aufmerksam zu machen.

Dem Verein ist es glücklicherweise gelungen, im Laufe des Jahres, eine Nachfolgerin der zurückgetretenen Vizepräsidentin zu finden. Die Versammlung wählte einstimmig Paula Eberle aus Wangs. Somit ist der Vorstand vollzählig.

Neu waren auch Delegierte für den Verband EDO zu benennen. Erika Schlegel aus Grabs und Anita Greuter aus Buchs werden den regionalen Verein vertreten. Nach der Bestätigung des Gesamtvorstandes und des Präsidenten, durfte Regula Good, für ihr zehnjähriges Jubiläum im Vorstand des Vereins einen schönen Blumenstrauss und ein Geschenk in Empfang nehmen.