Damit seltene Pflanzen nicht verdrängt werden: Freiwillige pflegen das Buchser Naturschutzgebiet «Afrika»

Mitglieder des Natur- und Vogelschutz Buchs–Werdenberg trafen sich kürzlich für einen Arbeitseinsatz. Kanadische Goldruten und das Einjährige Berufkraut ist beim Buchser Biotop «Afrika» nicht gern gesehen.

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Freiwillige Helfer im Einsatz im Buchser Biotop «Afrika» nahe der Autobahn.

Freiwillige Helfer im Einsatz im Buchser Biotop «Afrika» nahe der Autobahn.

Bild: PD

(pd) Das Naturschutzgebiet Afrika wurde einst als Ersatzmassnahme für den Bau der A13 ausgeschieden. Das Gebiet ist eingezäunt und bietet so störungsempfindlichen Arten einen attraktiven Lebensraum. Bereits 2013 wurden Pflegemassnahmen und speziell auf die Bekämpfung der Neophyten hingewiesen.

Invasive Pflanzen verdrängen seltene Pflanzen

Mitglieder des Natur- und Vogelschutz Buchs–Werdenberg trafen sich letzte Woche an zwei Vormittagen zum Arbeitseinsatz beim Vereinshaus. Edith Altenburger teilte die Gruppe für den Einsatz im Norden und Süden vom Afrika ein, um dort die wuchernden und sich stark ausbreitenden Kanadischen Goldruten (Solidago canadensis, S. gigantea) sowie das Einjährige Berufkraut (Erigeron annus) auszureissen.

Die beiden invasiven Pflanzen verdrängen in wertvollen Lebensräumen, wie Magerwiesen seltene Pflanzenarten und diese sind im Biotop Afrika noch vorhanden. Dies erfordert aber jährlich zwei bis drei grössere Arbeitseinsätze.